654 Kilo Marihuana unter Solarmodulen am Frankfurter Flughafen entdeckt
Paul Simon654 Kilo Marihuana unter Solarmodulen am Frankfurter Flughafen entdeckt
Zollbeamte in Frankfurt haben einen der größten Marihuana-Schmuggelversuche der letzten Jahre aufgedeckt. Am 22. März 2026 beschlagnahmten sie 654 Kilogramm Cannabis, das unter Solarmodulen in einer Luftfrachtsendung versteckt war. Die Drogen sollten an eine Briefkastenfirma in Darmstadt geliefert werden.
Die Entdeckung gelang bei einer Routinekontrolle am Frankfurter Flughafen. Die Beamten fanden das Marihuana sorgfältig unter den Solarpaneelen verborgen, die mit einer Sendung aus den USA eingetroffen waren. Das Cannabis war in 1.309 luftdicht verschweißte Kunststoffbeutel verpackt worden.
Zwei Tage später, am 24. März 2026, wurde ein 30-jähriger Mann aus Nauheim unter dem Verdacht festgenommen, den Schmuggel organisiert zu haben. Der Beschuldigte wurde am 25. März 2026 einem Ermittlungsrichter vorgeführt, der Untersuchungshaft anordnete.
Dieser Fall stellt den ersten bekannten Fall dar, in dem Solarmodule zur Tarnung von Drogenlieferungen genutzt wurden. Weder in Deutschland noch international sind in den vergangenen fünf Jahren ähnliche Schmuggelmethoden dokumentiert worden.
Die Ermittlungen dauern an, wobei die Behörden die Verbindungen des Verdächtigen zur Briefkastenfirma in Darmstadt prüfen. Das beschlagnahmte Marihuana mit einem Gewicht von über einer halben Tonne zählt zu den größten Einzelkonfiskationen am Frankfurter Flughafen der letzten Zeit.






