15 March 2026, 12:04

A7 in Osthessen bleibt nach Brückensprengung komplett gesperrt

Ein Kran im Vordergrund zerstört ein Gebäude, umgeben von anderen Kränen, Fahrzeugen, Felsen und einem Banner mit Text, mit Gebäuden, Bäumen und Himmel im Hintergrund.

Spektakulärer Brückeneinsturz auf der A7 in Osthessen - A7 in Osthessen bleibt nach Brückensprengung komplett gesperrt

Großes Teilstück der A7 in Osthessen bleibt heute komplett gesperrt

Nach der kontrollierten Sprengung zweier veralteter Abschnitte der Thalaubachtalbrücke ist ein langer Abschnitt der Autobahn A7 in Osthessen auch heute noch in beide Fahrtrichtungen voll gesperrt. Betroffen ist die Strecke zwischen dem Autobahnkreuz Fulda und der Anschlussstelle Bad Brückenau-Volkers, wo Umleitungen eingerichtet wurden.

Die ursprüngliche Brücke, die 1968 erbaut wurde, war den Anforderungen des modernen Verkehrs längst nicht mehr gewachsen. Als erste Maßnahme wurde bereits im August vergangenen Jahres ein neuer Brückenabschnitt fertiggestellt, der seitdem den Verkehr in beide Richtungen aufnimmt.

Bei der jüngsten Sprengung handelte es sich um die letzten veralteten Teile der Thalaubachbrücke (auch Rhöner Brücke genannt), die südlich von Fulda liegt. Die Detonation verlief planmäßig – die Konstruktion stürzte wie vorgesehen in das abgegrenzte Gebiet ein. Die Behörden bestätigten, dass die Sperrung voraussichtlich bis etwa 16:00 Uhr heute andauern wird.

Aktuell laufen die Arbeiten am zweiten neuen Brückenabschnitt, der künftig die Fahrbahn in Richtung Würzburg aufnehmen soll. Dieser Bauabschnitt soll bis Ende 2027 abgeschlossen sein, sodass dann in jede Richtung zwei Spuren zur Verfügung stehen. Weitere Anpassungsarbeiten zur Anbindung der neuen Brücke an die Straße werden jedoch noch bis 2030 andauern.

Die Gesamtkosten des Projekts belaufen sich auf schätzungsweise 115 Millionen Euro.

Nach der vollständigen Fertigstellung wird die modernisierte Brücke den Verkehrsfluss auf der A7 deutlich verbessern und eine seit Jahrzehnten veraltete Konstruktion ersetzen. Bis dahin müssen Autofahrer jedoch mit anhaltenden Umleitungen und temporären Sperrungen rechnen, da die Bauarbeiten schrittweise voranschreiten.

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