04 April 2026, 12:05

AfD verliert leicht bei Rheinland-Pfalz-Wahl – Wahlfälschungsvorwürfe widerlegt

Ein abgenutztes Buch mit dem Titel "Präsidential Wahlen, 1844" in fetter Schrift und dekorativem Rahmen, das US-Präsidentenwahlen nach Bundesstaaten in verschiedenen Farben auflistet.

AfD verliert leicht bei Rheinland-Pfalz-Wahl – Wahlfälschungsvorwürfe widerlegt

AfD in Rheinland-Pfalz: Leichter Rückgang bei der Landtagswahl – Vorwürfe der Wahlfälschung entkräftet

Bei der Landtagswahl in Rheinland-Pfalz verzeichnete die Alternative für Deutschland (AfD) einen leichten Rückgang ihres vorläufigen Stimmenanteils. Während erste Hochrechnungen der Partei noch 20 Prozent zusprachen, lag das Endergebnis nach Auszählung der Briefwahlstimmen bei 19,5 Prozent. Diese Entwicklung löste in sozialen Medien unbegründete Vorwürfe von Wahlmanipulation aus, doch Behörden bestätigten, dass es keine Unregelmäßigkeiten gegeben habe.

Am Wahlabend hatten die öffentlich-rechtlichen Sender ARD und ZDF in ihren ersten Prognosen die AfD bei 20 Prozent gesehen. Im Laufe des Abends sank der Wert jedoch auf 19,5 Prozent, als zunehmend Briefwahlstimmen hinzukamen. Solche Anpassungen sind üblich, da sich Hochrechnungen mit der Auszählung weiterer Stimmen präzisieren.

Die Landeswahlleitung wies alle Fälschungsvorwürfe zurück und erklärte, dass Schwankungen bei Prognosen normal seien. Briefwähler verhalten sich oft anders als Wähler, die vor Ort ihre Stimme abgeben – was sich auf frühe Schätzungen auswirken kann. AfD-Anhänger nutzen die Briefwahl jedoch seltener als Wähler anderer Parteien, was auch mit einer grundsätzlichen Skepsis innerhalb der AfD-Wählerschaft gegenüber dem Wahlsystem zusammenhängt.

Bei dieser Wahl gaben 48,1 Prozent der Wähler ihre Stimme per Brief ab – ein deutlicher Rückgang gegenüber den pandemiebedingt 66,5 Prozent im Jahr 2021, aber immer noch deutlich mehr als die 30,6 Prozent von 2016. Die Wahlbeteiligung stieg insgesamt auf 68,5 Prozent (2021: 64,3 Prozent).

Während am Wahlabend vorläufige Ergebnisse bekannt gegeben werden, steht das offizielle Endergebnis erst nach Tagen oder Wochen fest, wenn alle Stimmen gründlich geprüft sind. Die Wahlbehörde betonte, dass es keine Hinweise auf Unregelmäßigkeiten gebe.

Ein Facebook-Nutzer hatte nach dem Absinken der AfD unter die 20-Prozent-Marke durch die Briefwahlstimmen Manipulation behauptet. Die Landeswahlleitung wiederholte jedoch, dass solche Verschiebungen erwartet werden und kein Fehlverhalten anzeigen.

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Das endgültige Ergebnis der AfD in Rheinland-Pfalz liegt bei 19,5 Prozent – leicht unter den ersten Prognosen. Die Behörden bestätigten, dass die Wahl ohne Unregelmäßigkeiten verlief und die Anpassung auf den normalen Auszählungsprozess zurückzuführen sei. Die amtlich bestätigten Ergebnisse werden nach Abschluss aller Prüfungen in den kommenden Tagen oder Wochen veröffentlicht.

Quelle