Alon Meyer erhält Bundesverdienstkreuz für lebenslanges Engagement gegen Rassismus
Paul SimonAlon Meyer erhält Bundesverdienstkreuz für lebenslanges Engagement gegen Rassismus
Alon Meyer erhält das Bundesverdienstkreuz Erster Klasse. Die Auszeichnung würdigt sein langjähriges Engagement gegen Rassismus und Antisemitismus im Sport und in der Gesellschaft. Seit vielen Jahren leitet er bedeutende jüdische Sportorganisationen.
Meyer trat 1995 Makkabi Frankfurt bei und prägt dessen Entwicklung seither maßgeblich. Seit 2007 ist er Präsident des Vereins, der heute mit über 4.000 Mitgliedern in 27 Abteilungen der größte und vielfältigste Zweig von Makkabi Deutschland ist.
2013 übernahm er zudem den Vorsitz von Makkabi Deutschland. Sein Wirken geht über Führungsaufgaben hinaus: Seit 2004 ist er Mitglied im Rat der Jüdischen Gemeinde Frankfurt. Zudem engagiert er sich in der Arbeitsgruppe Gegen Gewalt im Sport innerhalb von Makkabi Deutschland.
Zu Meyers Initiativen zählt die Wanderausstellung Zwischen Triumph und Verfolgung, die jüdische Sportler:innen und ihre Geschichten ehrt. 2015 holte er die European Maccabi Games erstmals nach Deutschland. Gemeinsam mit dem Zentralrat der Juden in Deutschland gründete er zudem das Projekt Zusammen1, das sich gegen Antisemitismus und Diskriminierung im Sport einsetzt.
Das Bundesverdienstkreuz Erster Klasse würdigt seine jahrzehntelange Arbeit. Meyers Führung und Projekte haben jüdische Sportgemeinschaften gestärkt und Toleranz gefördert. Sein Wirken prägt bis heute Sport und Gesellschaft in ganz Deutschland.
