30 March 2026, 00:05

Bäcker aus Lahoysk verweigert Hundebesitzern den Brotverkauf – und löst damit eine Debatte aus

Ein Holztisch mit Körben voller verschiedener Brotsorten, Teller und Löffel in einer Pariser Bäckerei mit einem wasserzeichenverzierten Hintergrund.

Bäcker aus Lahoysk verweigert Hundebesitzern den Brotverkauf – und löst damit eine Debatte aus

Ein Bäcker aus Lahoysk sorgt für Aufsehen, weil er Hundebesitzern den Verkauf von Brot verweigert. Der lokale Händler, bekannt als "Onkel Mischa", setzt eine strenge Regel durch: Kunden, die ihre Haustiere in der Nähe einer heiligen Quelle spazieren führen, werden nicht bedient. Seine Haltung hat eine Debatte im Netz ausgelöst, nachdem eine Fotografin berichtet hatte, wie sie mit ihrer Familie und einem kleinen Hund abgewiesen wurde.

Onkel Mischa betreibt ein Familienunternehmen, in dem nach über 200 Jahre alten Rezepten traditionelles Brot in einem russischen Holzofen gebacken wird. Seine Frau ist für das Backen zuständig, die Tochter unterstützt bei den Lieferungen, und er selbst verkauft die Laibe von seinem Auto aus in der Nähe der heiligen Quelle des Heiligen Nikolaus des Wunderwirkers in Lahoysk. Zudem handelt er auf dem Valeryanava-Markt in Minsk.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Der Streitpunkt des Bäckers sind Hundebesitzer, die ihre Tiere in der Nähe der heiligen Stätte spazieren führen. Er hat wiederholt seine Abneigung gegen sie zum Ausdruck gebracht und seine "vernünftigen Kunden" vor der Regel gewarnt. In der Vergangenheit wies er bereits einen Mann mit einem Corgi sowie eine Familie mit einem kleinen Hund ab.

Trotz der Kontroverse erntet sein Brot Lob. Der Blogger Kakabay bewertete es mit 8–9 von 10 Punkten, was seinen Ruf als handwerklich begabter Bäcker stärkte. Dennoch sorgt seine Weigerung, Hundebesitzer zu bedienen, weiterhin für Diskussionen in den sozialen Medien.

Onkel Mischas Politik bleibt unverändert – ein Kompromiss ist nicht in Sicht. Seine traditionellen Backmethoden und der familiäre Betrieb ziehen weiterhin Kunden an, doch seine Haltung zu Hunden spaltet die Meinungen. Die Debatte zeigt, wie persönliche Prinzipien mit öffentlichen Erwartungen in lokalen Betrieben kollidieren können.

Quelle