09 June 2026, 06:03

Batteriespeicher werden für britische Energieversorger immer wichtiger – doch nicht alle sind dabei

Umfrage bei Energieversorgern: Vier von zehn Unternehmen arbeiten an Batteriespeicherprojekten

Batteriespeicher werden für britische Energieversorger immer wichtiger – doch nicht alle sind dabei

Batteriespeicher entwickeln sich für viele Energieversorger im Vereinigten Königreich zu einem zentralen Thema. Eine aktuelle Umfrage zeigt, dass 35 % der Unternehmen sie mittlerweile als sehr oder äußerst wichtig für ihren Geschäftsbetrieb einstuft. Die Ergebnisse belegen zudem eine wachsende Zahl von Projekten in unterschiedlichen Größenordnungen und Entwicklungsstadien.

Besonders engagiert zeigen sich kommunale Energieanbieter: Vier von zehn arbeiten aktiv an Batteriespeicher-Lösungen. Davon haben 11 % bereits mit der Umsetzung begonnen, während sich 27 % noch in der Planungsphase befinden. Weitere 46 % prüfen derzeit mögliche Vorhaben.

Die Projektgrößen variieren stark. Die größten Anlagen – 7 % aller Projekte – verfügen über eine Kapazität von mehr als 100 Megawatt. Am anderen Ende des Spektrums liegt ein Drittel der Vorhaben zwischen 1 und 5 Megawatt. Ein weiteres Drittel bewegt sich zwischen 5 und 10 Megawatt, und 23 % sind für 10 bis 100 Megawatt ausgelegt.

Trotz der regen Aktivitäten beteiligen sich nicht alle Unternehmen. Rund 16 % zeigen derzeit kein Interesse an der Entwicklung von Speicherlösungen.

Die Umfrage unterstreicht die zunehmende Bedeutung von Batteriespeichern in der Energiewirtschaft. Da fast die Hälfte der Unternehmen Projekte evaluiert und ein beträchtlicher Anteil bereits in der Umsetzung ist, deutet alles auf eine wachsende Verbreitung hin. Dennoch bleibt ein kleiner, aber bemerkenswerter Teil der Anbieter vorerst abseits.

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