15 April 2026, 04:05

Berlin erweitert Quartiersmanagement bis 2028 auf elf neue Stadtteile

Ein altes Buch mit einer detaillierten Karte von Berlins Straßen, Gebäuden und Sehenswürdigkeiten, begleitet von Texten über die Bevölkerung und bemerkenswerte Merkmale.

Berlin erweitert Quartiersmanagement bis 2028 auf elf neue Stadtteile

Der Berliner Senat hat Pläne bekannt gegeben, das Quartiersmanagement bis 2028 auf elf weitere Stadtteile auszuweiten. Der Schritt erfolgt, während 19 bestehende Gebiete schrittweise aus dem Programm ausscheiden, sodass Ressourcen in neue Gebiete mit dringenden sozialen Herausforderungen fließen können.

Das Programm läuft seit 1999 und hat mit über 700 Millionen Euro aus Bundes- und Landesmitteln bereits 50 Berliner Kieze stabilisiert. Künftig werden 24 Stadtteile weiterhin gefördert – darunter 13, die bereits im System sind, sowie elf neue Gebiete.

Die neu ausgewählten Gebiete – Nauener Platz, Südpark, Askanischer Platz, Paul-Hertz-Siedlung, Neustadt West, Georg-Ramin-Siedlung, Tirschenreuther Ring, Britz Nord, Britz Süd, Bohlener Straße und Hausotterplatz – wurden aufgrund ihrer akuten sozialen Probleme ausgewählt. Vor Ort werden Teams eingesetzt, um die Nachbarschaften zu aktivieren, lokale Netzwerke aufzubauen und die städtische Entwicklung zu stärken.

Einige ausscheidende Stadtteile erhalten eine reduzierte Version des Programms, das Quartiersmanagement Light, um grundlegende Koordinationsstrukturen zu erhalten. In den neuen Gebieten erhalten Anwohnerinnen und Anwohner zudem mehr Mitspracherecht bei der Gestaltung ihres Umfelds, wobei zusätzliche Mittel in soziale und infrastrukturelle Projekte fließen.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Die Erweiterung bringt frische Unterstützung für benachteiligte Kieze und sorgt gleichzeitig für einen strukturierten Übergang der Gebiete, die das Programm verlassen. Durch die stärkere Einbindung der Bewohnerschaft soll die Initiative langfristige Stabilität in Berlins besonders belasteten Stadtteilen fördern.

Quelle