Berlin und Brandenburg planen gemeinsame Bewerbung für Expo 2035 am BER
Paul SimonBerlin und Brandenburg planen gemeinsame Bewerbung für Expo 2035 am BER
Berlin und Brandenburg prüfen eine gemeinsame Bewerbung um die Ausrichtung der Weltausstellung 2035. Das geplante Gelände läge in der Nähe des Flughafens Berlin Brandenburg (BER), größtenteils auf brandenburgischem Territorium. Vertreter beider Länder haben nun vereinbart, bis spätestens Oktober zu klären, ob das Vorhaben machbar ist.
Gespräche über eine mögliche Expo-Bewerbung laufen in Berlin bereits seit einiger Zeit. Die SPD der Stadt hatte auf ein klareres Verfahren gedrängt, was zu einer strukturierteren Planung führte. Wirtschaftssenatorin Franziska Giffey treibt nun die konkreten Vorbereitungen für den Antrag voran.
Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner und Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke haben eine Prüfung initiiert, um die Umsetzbarkeit des Vorhabens zu analysieren. Beide betonten, dass eine Entscheidung nur auf Basis fundierter Bewertungen des Konzepts, der Finanzen, der Infrastruktur und der Organisation getroffen werden dürfe. Einig sind sich die Politiker, dass – falls überhaupt – nur eine gemeinsame Bewerbung sinnvoll wäre.
Wegner sieht in der Expo eine Chance, nachhaltige Infrastruktur, wirtschaftliches Wachstum und internationale Strahlkraft für die Region zu stärken. Der Prüfprozess wird zeigen, ob das Projekt weiterverfolgt wird. Eine endgültige Entscheidung über die gemeinsame Bewerbung wird bis Oktober erwartet. Ausschlaggebend wird sein, ob die Machbarkeitsstudie die finanzielle und logistische Tragfähigkeit bestätigt. Bei einem positiven Ausgang könnte die Weltausstellung der Region Berlin-Brandenburg langfristige Entwicklungimpulse bringen.






