04 April 2026, 14:08

Bilger warnt vor langfristigen Folgen des Iran-Konflikts für die deutsche Wirtschaft

Balkendiagramm, das den primären Energieverbrauch nach Brennstoffart von 1980 bis 2040 zeigt, unterteilt in vier Abschnitte mit prozentualer Aufschlüsselung.

Bilger warnt vor langfristigen Folgen des Iran-Konflikts für die deutsche Wirtschaft

Steffen Bilger, der parlamentarische Geschäftsführer der CDU/CSU-Fraktion, hat vor anhaltenden wirtschaftlichen Herausforderungen aufgrund des andauernden Konflikts im Iran gewarnt. Steigende Energiekosten und anhaltende Instabilität dürften die Ölpreise auf hohem Niveau halten und die deutsche Wirtschaft unter Druck setzen.

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Bilger betonte, dass die wirtschaftlichen Folgen davon abhängen, wie lange der Krieg im Iran andauert. Er äußerte zwar die Hoffnung auf einen Zusammenbruch des Mullah-Regimes, räumte jedoch ein, dass es derzeit keine unmittelbaren Anzeichen für einen Wandel gebe. Bis dahin rechnet er mit anhaltenden Preisschüben, die die Regierung zu weiteren Maßnahmen zwingen werden.

Die Taskforce für Spritpreise kommt erneut zusammen, um zusätzliche Schritte zu prüfen – darunter mögliche Anpassungen der Pendlerpauschale. Bilger bestätigte zudem, dass die Arbeiten an neuen Regelungen für Tankstellen weiter voranschreiten. Über kurzfristige Lösungen hinaus forderte er tiefgreifende Reformen, um das Geschäftsklima in Deutschland zu verbessern und die Wettbewerbsfähigkeit zu stärken.

Sein Ziel ist es, dem Land zu helfen, diese Schwierigkeiten zu bewältigen, auch wenn er erwartet, dass die Lage so lange angespannt bleibt, wie die Instabilität im Iran anhält. Angesichts der wahrscheinlich weiterhin hohen Ölpreise könnten weitere staatliche Eingriffe notwendig werden. Der Fokus liegt nun auf der Finalisierung neuer Kraftstoffvorschriften und möglichen Steuerentlastungen für Pendler. Bilgers Warnungen unterstreichen die Notwendigkeit sowohl sofortiger Maßnahmen als auch langfristiger Wirtschaftsreformen.

Quelle