Bremerhaven investiert 56 Millionen Euro in Güterverkehrsknoten Speckenbüttel
Paul SimonBremerhaven investiert 56 Millionen Euro in Güterverkehrsknoten Speckenbüttel
Bahnhof Speckenbüttel in Bremerhaven: Wichtiger Güterverkehrsknoten erhält Millionenaufwertung
Der Bahnhof Speckenbüttel in Bremerhaven, ein zentraler Umschlagpunkt für den Schienengüterverkehr in den Bremer Häfen, steht vor einem umfassenden Ausbau. Das 56-Millionen-Euro-Projekt sieht den Bau von sieben neuen Gleisabstellgruppen sowie die Installation eines digitalen Stellwerks vor, um Kapazität und Effizienz zu steigern. Die Arbeiten sollen bis Anfang 2028 abgeschlossen sein – ohne dass der laufende Betrieb unterbrochen wird.
Aktuell wickelt der Bahnhof Speckenbüttel mehr als die Hälfte des containerbezogenen Hinterlandverkehrs des Hafens ab. Zudem werden hier rund 80 Prozent der Roll-on/Roll-off-Frachten (RoRo) umgeschlagen, darunter Autos, Landmaschinen und militärische Fahrzeuge. Mit nur 16 Abstellgleisen stößt der Standort jedoch an seine Kapazitätsgrenzen.
Ausbau für mehr Effizienz und weniger Engpässe Im Rahmen der Erweiterung entstehen sieben zusätzliche Gleise neben den bestehenden Anlagen. Ein neues elektronisches Stellwerk soll zudem die Koordination zwischen Bahn- und Hafenbetrieben verbessern. Ziel der Maßnahmen ist es, die Abläufe zu optimieren und künftige Engpässe zu vermeiden.
Die Bauarbeiten finden parallel zum laufenden Güterverkehr statt – Beeinträchtigungen des täglichen Betriebs sind während der gesamten Projektphase nicht zu erwarten.
Zukunftssichere Infrastruktur für wachsende Frachtmengen Nach Fertigstellung wird der ausgebauten Bahnhof die steigenden Gütervolumina besser bewältigen können. Das digitale Stellwerk und die zusätzlichen Gleise ermöglichen eine reibungslosere Abstimmung zwischen Zügen und Hafenlogistik. Die Investition von 56 Millionen Euro festigt damit die Rolle Speckenbüttels als unverzichtbarer Knotenpunkt im Bremer Handelsnetz.






