03 April 2026, 00:06

BSH investiert in Nürnberg: Hochtechnologie-Lager revolutioniert die Hausgerätelogistik

Großes Industrie-Lager mit gestapelten Kisten, Kränen, Zaun, Pfählen und einer fernen Wand in einer Fertigungsumgebung.

BSH investiert in Nürnberg: Hochtechnologie-Lager revolutioniert die Hausgerätelogistik

BSH Hausgeräte baut Logistikstandort in Nürnberg mit neuem Hochtechnologie-Lager aus

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Der Hausgerätehersteller BSH Hausgeräte, bekannt für Marken wie Bosch und Siemens, erweitert seine Logistikaktivitäten in Nürnberg mit einem hochmodernem Hochregallager. Das Unternehmen hat TGW Logistics einen zweiten Auftrag für den Bau einer Shuttle-Anlage erteilt. Die Fertigstellung des Projekts ist für Mitte 2028 geplant; das Lager wird mit fortschrittlichen Automatisierungssystemen ausgestattet sein.

Das neue Lager wird im Silo-Stil konzipiert, bei dem die Regalkonstruktion selbst die Wände und das Dach des Gebäudes trägt. Diese Bauweise stellt technische Herausforderungen dar, darunter die Bewältigung von Wind- und Schneelasten sowie die Gewährleistung der Stabilität aller tragenden Verbindungen. Nach Inbetriebnahme wird die Anlage rund 300.000 Lagerplätze bieten.

Ein 1,5 Kilometer langes Netzwerk aus energieeffizienten KingDrive-Förderbändern verbindet die verschiedenen Bereiche des Verteilzentrums. Die Auftragsabwicklung erfolgt an ergonomischen PickCenter-Arbeitsplätzen, die Effizienz und Arbeitskomfort steigern sollen. Die Lagerverwaltungssoftware WERX von TGW übernimmt die Planung, Steuerung und Überwachung aller Shuttle- und Förderprozesse und ist vollständig in das bestehende SAP-System von BSH integriert.

Martin Waldenberger, Vertriebsvorstand für Zentraleuropa bei TGW Logistics, zeigte sich zuversichtlich in Bezug auf die Partnerschaft. Das Projekt schließt sich an den laufenden Bau eines Ersatzteillogistik-Zentrums von BSH am selben Standort an.

Das neue Hochregallager wird die Kapazitäten von BSH für die Handhabung großer Mengen an Hausgeräten und Ersatzteilen deutlich erhöhen. Mit der für Mitte 2028 geplanten Fertigstellung setzt die Anlage auf automatisierte Systeme und energieeffiziente Technologien. Weitere Details zu zusätzlichen Logistikstandorten oder beteiligten Partnerunternehmen für künftige Projekte wurden nicht bekannt gegeben.

Quelle