08 May 2026, 14:12

Bundesregierung plant 1.000-Euro-Bonus – doch Länder blockieren die Entlastung

Plakat, das zeigt, dass mindestens 30% der berechtigten Schuldner in jedem Kongressbezirk vollständig für die Schuldenbereinigung genehmigt wurden, mit einem Logo in der rechten unteren Ecke und ein paar Leuten mit Hüten im Hintergrund.

Bundesregierung plant 1.000-Euro-Bonus – doch Länder blockieren die Entlastung

Die Bundesregierung hat einen neuen steuerfreien Bonus von bis zu 1.000 Euro für Arbeitnehmer vorgeschlagen. Mit dieser Maßnahme soll die finanzielle Belastung durch steigende Energiepreise und die wirtschaftliche Instabilität im Zusammenhang mit dem Krieg im Iran gemildert werden. Arbeitgeber können die Zahlung laut Entwurf des Gesetzes bis Mitte 2027 gewähren.

Der Bonus knüpft an frühere steuerfreie Zahlungen an, die während der Coronavirus-Pandemie und der Energiekrise nach dem Ukraine-Krieg eingeführt wurden. Der Plan stößt jedoch auf Kritik bei den Ländern. Diese argumentieren, dass die Bundesregierung zwar durch die Erhöhung der Tabaksteuer Mehreinnahmen erzielt, die Länder aber erhebliche Steuermindereinnahmen von bis zu 2,8 Milliarden Euro verkraften müssten.

Baden-Württembergs scheidender Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) warf der Bundesregierung vor, langfristige Kosten häufig auf die Länder und Kommunen abzuwälzen. Hamburgs Finanzsenator Andreas Dressel (SPD) ging noch weiter und forderte, dass Berlin rund 700 Millionen Euro an zusätzlichen kommunalen Ausgaben im Zusammenhang mit dem Bonus übernehmen solle.

Laut dem Vorschlag können Arbeitgeber die steuerfreie Summe bis zum 30. Juni 2027 auszahlen. Doch der Widerstand der Länder deutet darauf hin, dass die Verhandlungen noch länger andauern könnten, bevor eine endgültige Einigung erzielt wird.

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Sollte der Bonus genehmigt werden, würde er kurzfristige Entlastung für Arbeitnehmer bieten, die mit hohen Lebenshaltungskosten zu kämpfen haben. Die finanzielle Belastung für Länder und Kommunen bleibt jedoch ein großes Hindernis. Die Bundesregierung muss diese Bedenken nun ausräumen, bevor das Gesetz vorankommen kann.

Quelle