Caritas Fulda übergibt behindertengerechtes Fahrzeug an ukrainische Partner
Greta WernerCaritas Fulda übergibt behindertengerechtes Fahrzeug an ukrainische Partner
Eine Delegation der Caritas Iwano-Frankivsk aus der Westukraine hat kürzlich die Diözesan-Caritas Fulda besucht. Ziel der Reise war es, die Verbindungen zwischen den beiden Organisationen zu stärken, die seit 2009 zusammenarbeiten. Während des Besuchs erhielt die ukrainische Gruppe ein behindertengerechtes Fahrzeug – das sechste seiner Art, das von der Fuldaer Caritas gespendet wurde.
Die Partnerschaft zwischen Fulda und Iwano-Frankivsk besteht seit 15 Jahren, hat sich jedoch seit dem russischen Überfall auf die Ukraine im Februar 2022 deutlich intensiviert. In den vergangenen vier Kriegsjahren hat Caritas Fulda ihrer ukrainischen Partnerorganisation zwölf Hilfsfahrzeuge zur Verfügung gestellt, die alle aktiv im Einsatz sind, um Bedürftige zu unterstützen.
Das jüngste Fahrzeug, gestiftet von Caritas Main-Kinzig, wurde während des Aufenthalts der Delegation übergeben. Dr. Markus Juch, Direktor der Diözesan-Caritas, bezeichnete die Spende als ein "weiteres sichtbares Zeichen unserer engen Verbundenheit" mit der Ukraine. Die Fahrzeuge sind ständig im Einsatz und stehen als praktische Symbole der Solidarität zwischen den beiden Regionen.
Neben der Fahrzeugübergabe nahm die Delegation am jährlichen Empfang von Hessen-Caritas teil und besuchte den St. Elisabeth-Jugendhilfeverein. Prälat Christof Steinert betonte, wie wichtig es sei, der Ukraine sowohl durch Gebet als auch durch konkrete Taten beizustehen. Die Menschen in Iwano-Frankivsk haben wiederholt ihre Dankbarkeit für die anhaltende Unterstützung durch das Bistum und das Caritas-Netzwerk Fulda zum Ausdruck gebracht.
Der Krieg in der Ukraine dauert nun bereits über vier Jahre an und hat viele Menschen in schwere Not gebracht. Caritas Iwano-Frankivsk leistet weiterhin lebenswichtige Hilfe – gestützt durch die langjährige Partnerschaft mit Fulda. Die jüngste Fahrzeugspende unterstreicht eine Verbindung, die sich seit der Eskalation des Konflikts 2022 weiter vertieft hat.






