04 May 2026, 18:05

Commerzbank lehnt feindliches Übernahmeangebot der UniCredit ab

Liniengraph, der die Anzahl der Insolvenzfälle in den Vereinigten Staaten von 1995 bis 2011 zeigt, mit begleitendem erklärendem Text.

Commerzbank lehnt feindliches Übernahmeangebot der UniCredit ab

Die Commerzbank hat ein Übernahmeangebot der UniCredit abgelehnt und das Angebot als ungerecht für die Aktionäre bezeichnet. Der stellvertretende Vorstandsvorsitzende Michael Kotzbauer kritisierte den Vorschlag als feindselig und irreführend. Die Bank wird nun in einer bevorstehenden strategischen Aktualisierung ihre künftigen Pläne darlegen.

UniCredits Vorgehen sah vor, die Commerzbank zu zerschlagen, ohne den Aktionären eine Prämie anzubieten. Kotzbauer argumentierte, dass die Transaktion die Anleger zwingen würde, ihre Anteile mit einem Abschlag gegen UniCredit-Aktien zu tauschen. Die öffentlichen Stellungnahmen der UniCredit bezeichnete er als aggressiv und täuschend.

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Die Bankführung bleibt dennoch zuversichtlich. Kotzbauer betonte die Stabilität des Firmenkundengeschäfts der Commerzbank und verwies auf ein robustes Kreditportfolio. Zudem bestätigte er, dass die für den 8. Mai 2023 geplante strategische Neuausrichtung klare Ziele bis 2030 setzen werde.

Mit der Ablehnung des UniCredit-Angebots bleibt die künftige Ausrichtung der Commerzbank vorerst unverändert. Die anstehenden Quartalszahlen und die strategische Aktualisierung werden weitere Einblicke in die langfristigen Pläne liefern. Die Aktionäre werden die nächsten Schritte der Bank ohne eine Übernahmeoption abwarten.

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