Deutsche Industrie beginnt 2024 mit Produktionsrückgang und Auftragseinbruch
Industrieproduktion und Bestellungen im Januar gesunken - Deutsche Industrie beginnt 2024 mit Produktionsrückgang und Auftragseinbruch
Deutscher Industrie startet mit deutlichem Rückgang ins neue Jahr
Die deutsche Industrie hatte einen schwierigen Jahresauftakt: Im Januar gingen Produktion und Aufträge spürbar zurück. Die Gesamtleistung in den Bereichen verarbeitendes Gewerbe, Bauwirtschaft und Energiesektor sank um 0,5 Prozent, während die Neuaufträge um 11,1 Prozent einbrachen. Experten führen den Rückgang auf das harte Winterwetter sowie auf Korrekturen nach den ungewöhnlich starken Dezemberwerten zurück.
Die industrielle Produktion in Deutschland schrumpfte im Januar im Vergleich zum Vormonat um 2,5 Prozent. Betroffen waren mehrere Schlüsselbranchen, darunter die Metallverarbeitung, die Pharmaindustrie und die Elektronikbranche. Besonders stark traf es den Tiefbau, dessen Leistung um 7,5 Prozent einbrach – vermutlich eine Folge der eisigen und frostigen Wetterbedingungen.
Ein Lichtblick war die Energieerzeugung, die mit einem Plus von über 10 Prozent aufwartete, da die Kältewelle die Nachfrage anheizte. Trotz des monatlichen Rückgangs lag der Dreimonatsdurchschnitt der Industrieproduktion weiterhin 0,9 Prozent über dem Vorquartal.
Auch die Auftragseingänge litten unter dem Abschwung und gingen im Januar um 11,1 Prozent zurück. Allerdings war dieser starke Rückgang teilweise auf das Wegfallen einiger Großaufträge zurückzuführen – ohne diese wäre der Rückgang nur 0,4 Prozent betragen haben. Über drei Monate betrachtet stiegen die Aufträge dennoch um 7,4 Prozent, bzw. um 1,5 Prozent ohne Berücksichtigung der Großprojekte.
Die regionalen Daten zeigten ein uneinheitliches Bild: In Rheinland-Pfalz sanken die preisbereinigten Aufträge im Maschinen- und Anlagenbau im Vergleich zum Vorjahr um 7 Prozent und zum Vormonat um 13,5 Prozent – ein deutlicher Umschwung nach dem starken Dezember. Baden-Württemberg verzeichnete hingegen einen leichten Anstieg von 1 Prozent im Jahresvergleich. Analysten wiesen darauf hin, dass die Januar-Zahlen eine Normalisierung nach dem außergewöhnlich hohen Dezember widerspiegeln.
Sebastian Dullien, wissenschaftlicher Direktor des Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK), relativierte den Januar-Einbruch. Er bezeichnete die Zahlen als Korrekturen und Sondereffekte, nicht jedoch als Zeichen für einen breiteren Abschwung.
Die Januar-Daten unterstreichen die kurzfristigen Herausforderungen für die deutsche Industrie, wobei Wetterbedingungen und saisonale Anpassungen die Produktion belasten. Zwar stieg die Energieerzeugung aufgrund der Kälte, doch die meisten Branchen verzeichneten Rückgänge. Langfristig bleibt die Tendenz jedoch leicht positiv: Die Dreimonatsdurchschnitte zeigen nach wie vor ein Wachstum bei Produktion und Aufträgen.
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