20 March 2026, 18:05

Dreyer lobt Schweitzers Wahlkampf – doch die Nervosität bleibt

Eine Zeichnung eines Mannes in Anzug und Krawatte, der ein Schild hält, auf dem "Der Albtraum des Wählers" steht, mit entschlossener Miene.

Dreyer fühlt mehr Spannung als in ihren eigenen Wahlkämpfen - Dreyer lobt Schweitzers Wahlkampf – doch die Nervosität bleibt

Rheinland-Pfalz' ehemalige Ministerpräsidentin Malu Dreyer hat sich zuversichtlich über die Chancen der SPD bei der anstehenden Landtagswahl geäußert. Sie lobte den Wahlkampf unter ihrem Nachfolger Alexander Schweitzer als unermüdlich und gut umgesetzt. Trotz ihres Optimismus gab Dreyer zu, dass es ihr nervenaufreibender sei, das Geschehen von der Seitenlinie aus zu verfolgen, als es je war, als sie selbst Wahlkämpfe führte.

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Dreyer war im Sommer 2024 zurückgetreten und hatte die Führung der Ampelkoalition in Mainz an Schweitzer übergeben. Seither liegt dieser in den Umfragen vor dem CDU-Herausforderer Gordon Schnieder. Dreyer bezeichnete Schweitzers Wahlkampf als exzellent, merkte jedoch an, dass es sich intensiver anfühle, das Geschehen von außen zu beobachten, als selbst aktiv mitzuwirken.

In einem aktuellen Podcast wurden mögliche Risiken für Schweitzer thematisiert, darunter ein drohender "Baden-Württemberg-Effekt" – ein Stimmungswandel der Wähler nach einer regionalen Krise. Bisher zeigen die Umfragen jedoch keine deutliche Veränderung von Schweitzers Vorsprung gegenüber Schnieder seit dem letzten Sommer.

Dreyer bleibt dennoch optimistisch, was die Aussichten der SPD betrifft. Sie ist überzeugt, dass Schweitzers Führung und die überzeugenden Wahlkampfaktivitäten der Partei ihnen eine weitere Amtszeit in der Regierung sichern werden.

Die SPD geht mit Schweitzer als Umfrageführer in die Wahl. Dreyers Unterstützung und ihre Einschätzung der dynamischen Kampagne verstärken den Schwung der Partei. Das Ergebnis wird zeigen, ob die SPD unter ihrem neuen Vorsitzenden die Macht in Rheinland-Pfalz halten kann.

Quelle