Evangeline Lilly greift Disney an: Kritik an Entlassungen und KI-Kunst
Philipp HuberEvangeline Lilly greift Disney an: Kritik an Entlassungen und KI-Kunst
Evangeline Lilly, bekannt durch ihre Rolle als Hope van Dyne/Wasp in den Marvel-Filmen, hat sich nach jüngsten Entlassungen bei Marvel Studios gegen Disney ausgesprochen. Die Schauspielerin kritisierte die Behandlung der Mitarbeiter durch den Konzern und äußerte zugleich Bedenken hinsichtlich KI-generierter Kunst und deren Auswirkungen auf menschliche Künstlerinnen und Künstler.
Lilly nutzte die sozialen Medien, um sich direkt an Disney zu wenden, und markierte das Unternehmen in ihrem Beitrag. Sie äußerte scharfe Kritik an der Entscheidung, rund 1.000 Mitarbeiter von Marvel Studios zu entlassen. Die Schauspielerin würdigte die harte Arbeit der Betroffenen und bezeichnete sie als die Schöpfer hinter den "glorreichen Tagen" des Franchise.
In demselben Beitrag hinterfragte sie auch den ethischen Einsatz von KI in der Kunst und argumentierte, dass menschliche Künstlerinnen und Künstler nicht ausreichend geschützt seien. Zudem richtete Lilly Kritik an die Gesetzgeber in Kalifornien, die das Problem ihrer Meinung nach nicht angehen. Ihre Äußerungen kommen nur wenige Monate, nachdem sie im Juni 2024 ihren Rückzug aus der Schauspielerei bekannt gegeben hatte.
Trotz ihres Ausstiegs aus der Branche machte Lilly deutlich, dass sie mit den entlassenen Künstlerinnen und Künstlern solidarisiert. Sie forderte mehr Verantwortungsbewusstsein von Disney sowie bessere Schutzmechanismen für kreative Berufsgruppen.
Die Aussagen der Schauspielerin unterstreichen die anhaltenden Sorgen um die Arbeitsplatzsicherheit in der Unterhaltungsindustrie. Mit 1.000 entlassenen Mitarbeitenden rücken die Entlassungen auch größere Themen in den Fokus – darunter den Aufstieg der KI und deren Folgen für traditionelle künstlerische Tätigkeiten. Lillys Kritik erhöht den Druck auf Disney und die Politik, sich diesen Herausforderungen zu stellen.






