Falsche Gerüchte über Druskis Sketch: Warum die angebliche Klage von Erika Kirk ins Leere läuft
Paul SimonFalsche Gerüchte über Druskis Sketch: Warum die angebliche Klage von Erika Kirk ins Leere läuft
Ein virales Sketch des Komikers Druski löste falsche Gerüchte über rechtliche Schritte der konservativen Kommentatorin Erika Kirk aus. Der Ursprung der Behauptung lag in einem Screenshot, den ein Autor geteilt hatte und der angeblich eine Unterlassungserklärung zeigen sollte. Der Beitrag verbreitete sich rasant im Netz – obwohl es keinerlei Belege dafür gab.
Am 25. März veröffentlichte Druski auf X ein Video mit dem Titel Wie sich konservative Frauen in Amerika verhalten. Der Clip, in dem Erika Kirk als konservative weiße Frau persifliert wird, erreichte über 100 Millionen Aufrufe. Kritik hagelte es besonders nach der fiktiven Ermordung ihres Ehemanns Charlie Kirk im September 2025 – eine Handlung, die Teil des Sketches war.
Später postete der Autor Zellie Imani einen Screenshot, der den Anschein erweckte, Druskis Account habe eine Unterlassungserklärung von Kirk erhalten. Die Behauptung verbreitete sich schnell, doch es gab keine bestätigten Beweise für rechtliche Schritte. Eine Überprüfung durch Newsweek ergab, dass weder eine Klage eingereicht noch ein Schreiben versandt worden war.
Ein Vertreter von Druski dementierte später, dass es juristische Drohungen gegeben habe. Erika Kirk selbst hat sich weder zum Sketch noch zu den Gerüchten öffentlich geäußert. Die falsche Behauptung über eine angebliche Unterlassungserklärung hält sich weiterhin in Online-Diskussionen. Trotz Dementis und Faktenchecks wird weiterhin über eine mögliche Klage spekuliert. Bisher wurden jedoch keine rechtlichen Schritte gegen Druski eingeleitet.






