FKA Twigs klagt erneut gegen Shia LaBeouf wegen rechtswidriger Schweigepflicht
Paul SimonFKA Twigs klagt erneut gegen Shia LaBeouf wegen rechtswidriger Schweigepflicht
FKA Twigs hat neue rechtliche Schritte gegen ihren Ex-Partner Shia LaBeouf eingeleitet. Die Sängerin reichte diese Woche eine weitere Klage ein, in der sie dem Schauspieler vorwirft, eine rechtswidrige Vertraulichkeitsvereinbarung genutzt zu haben, um sie zum Schweigen zu bringen. Der Fall folgt auf jahrelange öffentliche Vorwürfe und eine frühere außergerichtliche Einigung zwischen den beiden.
Twigs verklagte LaBeouf erstmals 2020 und beschuldigte ihn "unerbittlicher Misshandlung" während ihrer Beziehung. In der Klageschrift wurden emotionale und körperliche Übergriffe detailliert beschrieben, zu denen der Schauspieler sich 2023 teilweise äußerte. Zwar entschuldigte er sich für bestimmtes Verhalten, bestritt jedoch viele der Vorwürfe gegen ihn.
Der 2020 eingereichte Fall wurde 2025 außergerichtlich geregelt, doch Twigs' Anwalt, Matthew Rosengart, bezeichnet die Vereinbarung nun als "rechtswidrig". Die neue Klage argumentiert, dass LaBeouf auf ein Schiedsverfahren und eine vertrauliche Einigung gedrängt habe, um einen öffentlichen Prozess zu vermeiden. Zudem verstoße die Vertraulichkeitserklärung gegen Kaliforniens STAND Act, der es verbietet, Opfer sexueller Gewalt zum Schweigen zu bringen.
Diesmal fordert Twigs kein Geld. Stattdessen will sie "ein Unrecht wiedergutmachen" und anderen Überlebenden von Misshandlung Unterstützung bieten. In der Klage heißt es, sie habe dem Vergleich 2025 nur zugestimmt, weil sie weitere Schädigung fürchtete, falls sie ablehne.
LaBeouf hatte den betroffenen Frauen zuvor angeboten, ihre Aussagen öffentlich zu teilen. Twigs' Rechtsvertreter bestehen jedoch darauf, dass die Vertraulichkeitsvereinbarung genutzt wurde, um ihre Schilderungen sexuellen Missbrauchs zu unterdrücken.
Der Fall geht nun in die nächste Runde, in der Twigs die Rechtmäßigkeit der Einigung von 2025 anfechtet. Bei Erfolg könnte er einen Präzedenzfall für den Umgang mit Vertraulichkeitsvereinbarungen in Missbrauchsfällen schaffen. Die Klage lenkt zudem die Aufmerksamkeit erneut auf LaBeoufs frühere Verhaltensweisen und die Bedingungen privater juristischer Vereinbarungen.






