Fränkisches Derby endet friedlich – trotz Festnahmen und Fan-Ausschreitungen
Paul SimonFränkisches Derby endet friedlich – trotz Festnahmen und Fan-Ausschreitungen
Das 276. Fränkische Derby zwischen der SpVgg Greuther Fürth und dem 1. FC Nürnberg endete am Samstag mit einem 1:1-Unentschieden. Fast 16.000 Fans füllten das Fürther Ronhof-Stadion, darunter etwa 3.500 Auswärtsanhänger, die extra angereist waren. Die Polizei setzte strenge Maßnahmen durch, um verfeindete Fangruppen voneinander zu trennen und die ganze Zeit über für Ordnung zu sorgen.
Die Behörden hatten im Vorfeld ein umfassendes Sicherheitskonzept umgesetzt, um Ausschreitungen zu verhindern. Hunderte Beamte waren im Einsatz und sorgten dafür, dass die meisten Fans das Stadion ohne Zwischenfälle betreten und wieder verlassen konnten. Rund 1.000 Gäste-Fans wurden unter Polizeibegleitung direkt zum Gästeblock geleitet.
Abseits der Tribünen kam es in der Nähe des Stadions zu einer Auseinandersetzung zwischen acht Personen aus verfeindeten Fanlagern. Alle wurden vorläufig festgenommen, später aber wieder auf freien Fuß gesetzt. Nach dem Spiel wurden drei weitere Personen wegen Beleidigung von Polizeibeamten, Widerstands gegen die Staatsgewalt und tätlicher Angriffe auf Polizisten festgenommen.
Der Leiter des Fürther Polizeireviers bezeichnete den Einsatz im Nachhinein als weitgehend friedlich. Die konsequente Trennung der Fangruppen habe maßgeblich dazu beigetragen, größere Unruhen während der Partie zu verhindern.
Das Derby verlief ohne größere Zwischenfälle, auch wenn es zu einigen Festnahmen kam. Die Polizei bestätigte, dass die Trennung der Fans und eine starke Präsenz entscheidend waren, um die Menschenmassen unter Kontrolle zu halten. Das Spiel selbst endete mit einem Punkteteilung vor ausverkauftem Haus.






