04 May 2026, 22:04

Freiburgs VerkehrsWende bekommt Millionen-Schub aus Stuttgart für Rad- und Fußwege

Gebäude mit wenigen Menschen, die Fahrräder fahren.

Freiburgs VerkehrsWende bekommt Millionen-Schub aus Stuttgart für Rad- und Fußwege

Freiburg treibt seine VerkehrsWende mit massiver Förderung durch Baden-Württemberg voran. Das Land kündigte am 4. Mai 2026 ein neues Programm an, das gezielt den Ausbau von Rad- und Fußverkehrsinfrastruktur fördert. Dutzende Projekte in der Stadt erhalten damit die nötige finanzielle Unterstützung und können nun umgesetzt werden.

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Die Initiative ist Teil des Landesgemeindefinanzierungsgesetzes für den Öffentlichen Personennahverkehr, das bis zu 75 Prozent der Projektkosten übernimmt. Allein in Freiburg sind bereits rund 20 Vorhaben in Arbeit, darunter Aufwertungen entlang wichtiger Achsen wie der Breisacher Straße und der Lehener Straße. Auch der Ausbau der Schnellradroute FR2 wird aus den Mitteln finanziert.

Über das Stadtzentrum hinaus sollen die Verbindungen in Richtung Waldkirch und Emmendingen verbessert werden. Landesweit zielt das Programm darauf ab, bis 2030 etwa 640 Kilometer neue Radwege und über 20.000 zusätzliche Fahrradabstellplätze zu schaffen. Insgesamt plant das Land die Umsetzung von rund 1.000 Einzelmaßnahmen mit einem Investitionsvolumen von über einer Milliarde Euro.

Freiburg bleibt ein zentraler Schwerpunkt der Förderoffensive. Die hiesigen Projekte spiegeln die übergeordneten Bestrebungen wider, die Abhängigkeit vom Auto zu verringern und nachhaltige Verkehrsnetze auszubauen.

Die Förderung beschleunigt die Modernisierung der Rad- und Fußwege in Freiburg erheblich. Da der Löwenanteil der Kosten vom Land getragen wird, kann die Stadt ihre Verkehrsziele zügig vorantreiben. Bis zum Ende des Jahrzehnts sollen im Rahmen des Programms landesweit 1.000 Infrastrukturprojekte realisiert werden.

Quelle