Friedland bleibt zentraler Ankunftsort für Spätaussiedler aus aller Welt
Philipp HuberFriedland bleibt zentraler Ankunftsort für Spätaussiedler aus aller Welt
Friedland bleibt Deutschlands zentraler Ankunftsort für Spätaussiedler
Friedland ist nach wie vor der wichtigste Ankunftsort Deutschlands für Spätaussiedler und bearbeitet jährlich Tausende Fälle. 2025 registrierte das Aufnahmelager 4.238 Personen, darunter allein 1.079 aus Kasachstan. Die Einrichtung koordiniert zudem Integrationsmaßnahmen wie Sprach- und Orientierungskurse für Neuankömmlinge.
In den 1990er-Jahren und frühen 2000er-Jahren wanderten jährlich Zehntausende aus Kasachstan nach Deutschland aus. Auf dem Höhepunkt verzeichnete Friedland in einem einzigen Jahr über 38.000 kasachische Spätaussiedler. Seither sind die Zahlen kontinuierlich gesunken.
Bis 2025 sank die Zahl der registrierten Spätaussiedler aus Kasachstan auf nur noch 1.079. Weitere Ankünfte kamen aus Russland (2.562), der Ukraine (381) und Kirgisistan (80). Im selben Jahr prüften die Behörden 6.209 Anträge auf Anerkennung als Spätaussiedler und bewilligten 3.700 davon.
Friedland ist das einzige zentrale Aufnahmelager Niedersachsens für Spätaussiedler. Neben der Registrierung organisiert es essenzielle Integrationsprogramme, um Neuankömmlingen den Einstieg in das Leben in Deutschland zu erleichtern.
Der Rückgang der kasachischen Spätaussiedler hält seit 15 Jahren an. Die jährlichen Registrierungen aus dem Land liegen mittlerweile bei wenigen Tausend – ein deutlicher Rückgang gegenüber den früheren Spitzenwerten. Friedland bleibt jedoch weiterhin Anlaufstelle für Neuankömmlinge und leistet wichtige Unterstützung bei ihrem Übergang.






