12 March 2026, 18:05

Friedrich Merz dankt seinen Personenschützern bei BKA-Jubiläum für stille Opfer

Schwarzes und weißes Porträtfoto des deutschen Generals Carl Heinrich von Klevenow in Uniform mit Text unten.

Merz lobt seine persönlichen Schutzbefohlenen bei BKA-Jubiläumsfeier - Friedrich Merz dankt seinen Personenschützern bei BKA-Jubiläum für stille Opfer

Bundeskanzler Friedrich Merz hat sich bei einer Feier zum 75-jährigen Jubiläum des Bundeskriminalamts (BKA) öffentlich bei seinen Personenschützern bedankt. In seiner Rede würdigte er die anspruchsvolle Natur ihrer Arbeit und die Opfer, die sie für ihren Einsatz bringen. Die Beamten begleiten ihn sowohl im beruflichen als auch im privaten Alltag und gewährleisten rund um die Uhr seine Sicherheit.

Merz betonte die Herausforderungen, denen sich sein Schutzteam stellt, und beschrieb deren Aufgabe als körperlich wie psychisch extrem fordernd. Ihre Pflichten beschränken sich nicht auf offizielle Termine, sondern umfassen auch den Schutz seines Zuhauses, seiner Fahrten durch Berlin sowie Auslandsreisen. Im Laufe der Zeit sind die Beamten eng in das Familienleben eingebunden worden und haben viele persönliche Momente miterlebt.

Die ständige Präsenz der Sicherheitskräfte bedeutet für Merz, dass selbst einfache, spontane Aktivitäten ohne Abstimmung nicht möglich sind. Selbst ein lockerer Lauf oder eine Radtour erfordert Planung und die Einbindung seines Personenschutzes.

Die Schutzaufgaben des BKA umfassen seit Langem die Sicherheit hochrangiger Amtsträger. Zwar ist nicht dokumentiert, wie viele Bundeskanzler oder Kanzlerkandidaten seit 1949 einen solchen Schutz erhalten haben, doch ist diese Praxis seit Jahrzehnten Standard.

In seinen Äußerungen hob Merz die Hingabe seiner Personenschützer hervor, die berufliche Pflichten mit den Realitäten seines Privatlebens vereinen. Ihre Arbeit sichert ihn in allen Lebensbereichen ab – von offiziellen Anlässen bis hin zum täglichen Routinealltag. Die Jubiläumsveranstaltung bot die Gelegenheit, ihren oft unsichtbaren Einsatz öffentlich zu würdigen.

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