30 June 2026, 06:03

Fusion-Festival nach Bränden evakuiert – Drogen und Gewalt überschatten Event

Fusion Festival: Anklagen und Drogenbeschlagnahmungen nach Kontrollen

Fusion-Festival nach Bränden evakuiert – Drogen und Gewalt überschatten Event

Fusion-Festival bei Neustrelitz nach Bränden vorübergehend evakuiert

Das Fusion-Festival in der Nähe von Neustrelitz erlebte in dieser Woche erhebliche Störungen, nachdem Brände eine vorübergehende Räumung erzwangen. Die Veranstalter bestätigten, dass alle 65.000 Besucherinnen und Besucher die Fläche bis Mittwoch verlassen würden. Polizei und Zollbeamte meldeten während des Festivals zahlreiche drogenbezogene Straftaten.

Am Donnerstagabend musste das Festival aufgrund der Brände unterbrochen werden. Die Teilnehmer wurden vorsorglich auf einen nahegelegenen Flugplatz gebracht. Während dieser Unterbrechung sollen mehrere Personen eine mobile Polizeistation mit Graffiti besprüht haben. Ein Beamter, der die Sachbeschädigung filmen wollte, wurde körperlich angegriffen und erlitt leichte Verletzungen. Die Polizei schätzte den Schaden an der Station später auf etwa 500 Euro.

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Rund 70 Bundespolizisten waren während des Festivals in der Nähe des Neustrelitzer Bahnhofs im Einsatz. Bei stichprobenartigen Kontrollen in der Umgebung registrierten sie zehn Straftaten und einen Ordnungswidrigkeitsverstoß, meist im Zusammenhang mit Betäubungsmitteln. Auch Verkehrskontrollen rund um das Festivalgelände führten zu 48 Fällen von Drogenfahrten.

Die Behörden gingen zudem gezielt gegen Drogenkriminalität vor. Die Polizei erstattete acht Strafanzeigen wegen Drogenbesitzes oder -handels. Der Zoll leitete 24 Ermittlungsverfahren wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz und das Cannabiskonsumgesetz ein.

Nach der Evakuierung wurde das Festival fortgesetzt, doch die Vorfälle zeigten die anhaltenden Herausforderungen bei Sicherheit und Drogenbekämpfung. Die Veranstalter bestätigten, dass das Gelände bis Mitte der Woche vollständig geräumt sein werde. Meldungen über Sachbeschädigungen und Drogendelikte wurden an die zuständigen Behörden weitergeleitet.

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