08 May 2026, 06:04

Fußballtalente der SpVgg Fürth retten degradierten Graben im Spitalwald

Fußballtor in einem überfluteten Feld mit Hütten, Pfählen, Bäumen, Fahrzeugen und einem klaren blauen Himmel im Hintergrund.

Fußballtalente der SpVgg Fürth retten degradierten Graben im Spitalwald

Junge Fußballer der SpVgg Greuther Fürth haben an einem Naturschutzprojekt zur Renaturierung eines degradierten Entwässerungsgrabens im Langenzennner Spitalwald mitgewirkt. Die vom LBV (Landesbund für Vogelschutz in Bayern) geleitete Initiative zielte darauf ab, die Wasserspeicherung zu verbessern und lokale Lebensräume für Wildtiere zu stärken. Die Zusammenarbeit zeigt, wie Teamgeist – sowohl auf als auch neben dem Platz – den Naturschutz fördern kann.

Zu Beginn des Projekts wurden Holzpfähle und Faschinen – Bündel aus Ästen und Zweigen – im Graben verlegt. Diese Konstruktionen verlangsamen den Wasserfluss und helfen so, die Feuchtigkeit im Wald zu halten. Die neu platzierten Faschinen dienen zudem als „Trittstein“-Habitate für Amphibien und verbessern damit die ökologischen Korridore in der Region.

Der LBV begleitete die jungen Spieler durch den gesamten Prozess und erläuterte, wie ihre Arbeit dem Waldökosystem zugutekommt. Die Aktion ist Teil des Langenzennner Projekts „Aquatisches Biotopverbundsystem“, einer gemeinsamen Initiative von Stadt und LBV zum Schutz kleiner Fließgewässer, Stillgewässer und Auenlandschaften.

Die seit 2024 bestehende Partnerschaft zwischen dem LBV und der SpVgg Greuther Fürth soll jungen Sportlern die konkreten Auswirkungen von Umweltengagement vor Augen führen. Regelmäßige Projekte wie dieses stärken die Verbindung zwischen Sport und Naturschutz.

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Der renaturierte Graben im Spitalwald wird nun besser zur Artenvielfalt vor Ort beitragen. Gleichzeitig dient das Projekt als praktisches Beispiel dafür, wie die Zusammenarbeit zwischen Sportvereinen und Umweltschutzorganisationen nachhaltige Vorteile schaffen kann. Künftige Initiativen werden junge Spieler weiterhin in Naturschutzarbeiten einbinden.

Quelle