02 May 2026, 08:04

GdW-Präsident fordert einkommensabhängige Verteilung von Modernisierungskosten für Mieter

Plakat mit dem Titel "Energieeffiziente Heimverbesserungen", das Steuergutschriften für Heimverbesserungen wie Fenster, Türen oder Energieaudits auflistet, mit Bildern eines Hauses, einer Couch, einer Lampe, eines Schranks und einer Blumenvase.

GdW-Präsident fordert einkommensabhängige Verteilung von Modernisierungskosten für Mieter

Ein neuer Vorschlag könnte die Art und Weise verändern, wie Mieter die Kosten für Wohnungsmodernisierungen untereinander aufteilen. Derzeit verteilen Vermieter diese Ausgaben gleichmäßig auf alle Mieter. Doch der Präsident des deutschen Wohnungswirtschaftsverbands GdW fordert ein gerechteres Modell, das sich am Einkommen orientiert.

Axel Gedaschko, Chef des GdW, plädiert für ein gestuftes System. Sein Plan sieht vor, dass einkommensstärkere Mieter einen größeren Anteil an den Modernisierungskosten tragen. Er argumentiert, dass die aktuelle Regelung der gleichmäßigen Verteilung sozial ungerecht sei – insbesondere für Haushalte mit niedrigerem Einkommen.

Im Mittelpunkt der Debatte stehen klimafreundliche und energieeffiziente Sanierungen. Gedaschko ist überzeugt, dass das Einkommen eine größere Rolle bei der Festlegung von Mietanpassungen nach Modernisierungen spielen sollte. Er hat die Ampelkoalition aufgefordert, zügig zu handeln.

Bisher werden die Modernisierungskosten pauschal auf alle Mieter umgelegt. Gedaschkos Vorschlag würde diese Lastenverschiebung ändern: Besserverdiener müssten künftig mehr zahlen. Sollte der Plan umgesetzt werden, hätte dies weitreichende Folgen für die Verteilung der Modernisierungskosten. Statt pauschaler Erhöhungen würden Vermieter die Belastung einkommensabhängig staffeln. Nun liegt der Vorschlag den politischen Entscheidungsträgern zur Prüfung vor.

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