Gifhorns Mühlenmuseum droht der Verfall – Stadt muss 280.000 Euro retten
Philipp HuberGifhorns Mühlenmuseum droht der Verfall – Stadt muss 280.000 Euro retten
Gifhorns Mühlenmuseum steht vor schweren baulichen Problemen nach Jahren des Verfalls
Der Zustand des Museums hat sich durch jahrelange Vernachlässigung so stark verschlechtert, dass nun dringend Sanierungsarbeiten erforderlich sind. Da der private Betreiber insolvent ist und die Kosten nicht tragen kann, muss die Stadt nun handeln.
Der Verfall des Museums ist auf langjährige Missachtung und die natürliche Alterung der Baumaterialien zurückzuführen. Holzwürmer haben die Viktoria-Bockwindmühle beschädigt, während die Dachziegel am Seiteneingangstor bröckeln. Die Stadtverwaltung macht den früheren Betreiber für die mangelnde Instandhaltung verantwortlich.
Das für die Unterhaltung zuständige Privatunternehmen ist inzwischen zahlungsunfähig und kann keine Mittel mehr bereitstellen. Daher soll der Stadtrat von Gifhorn nun die Freigabe von 280.000 Euro für Notinstandsetzungen beschließen. Beamte warnen, dass eine Verzögerung der Arbeiten die Kosten später nur weiter in die Höhe treiben würde.
Über den Finanzierungsantrag wird der Rat in seiner nächsten Sitzung abstimmen. Die Behörden betonen, dass der Erhalt des Museums eine öffentliche Aufgabe sei – angesichts seiner kulturellen und historischen Bedeutung für die Region.
Falls der Antrag bewilligt wird, sollen mit den 280.000 Euro die dringendsten strukturellen Schäden behoben werden. Durch das Eingreifen der Stadt soll weiterer Verfall verhindert und höheren Folgekosten vorgebeugt werden. Die Entscheidung über die langfristige Sicherung des Museums liegt nun beim Stadtrat.






