Gifhorns Polizei startet Sicherheitsaktion für Radfahrer und E-Scooter-Fahrer nach besorgniserregenden Unfallzahlen
Philipp HuberGifhorns Polizei startet Sicherheitsaktion für Radfahrer und E-Scooter-Fahrer nach besorgniserregenden Unfallzahlen
Polizei im Landkreis Gifhorn startet Verkehrssicherheitskampagne für Radfahrer und E-Scooter-Nutzer
Die Behörden im Landkreis Gifhorn haben eine Verkehrssicherheitsaktion gestartet, die sich gezielt an Radfahrer und Nutzer von E-Scootern richtet. Anlass sind besorgniserregende Unfallstatistiken aus dem Jahr 2025, die eine hohe Zahl von Vorfällen mit älteren Verkehrsteilnehmern zeigen. Nun ergreift die Polizei Maßnahmen, um die Sicherheit auf den lokalen Straßen zu verbessern.
Am Dienstag, dem 10. Juni 2025, führte die Polizeiinspektion Gifhorn die Initiative «Sicher.Mobil.Leben» ein. Über 40 Beamte waren im gesamten Landkreis im Einsatz, um mit Radfahrern und E-Scooter-Nutzern ins Gespräch zu kommen. Fast 100 Radfahrer wurden angehalten, um über sicheres Verhalten im Straßenverkehr zu sprechen, während mehr als 50 E-Scooter-Fahrer über die geltenden Verkehrsregeln aufgeklärt wurden.
Ein besonderer Fokus der Kampagne lag auf Radfahrern über 55 Jahren, die häufiger in Unfälle verwickelt sind als andere Altersgruppen. Der zunehmende Gebrauch von E-Bikes unter älteren Fahrern könnte zu diesem Problem beitragen. Um die Risiken zu verringern, riet die Polizei allen Radfahrern – insbesondere denen in dieser Altersgruppe – dringend zum Tragen eines Helms.
Neben den Kontrollen vor Ort veranstaltete die Verkehrswacht des Landkreises Gifhorn ein Präventionsseminar für Senioren. Dabei wurden praktische Sicherheitstipps gegeben und rechtliche Fragen rund um das Radfahren und die Nutzung von E-Scootern beantwortet. Die Behörden hoffen, dass diese Maßnahmen helfen, die Zahl der Unfälle und schweren Verletzungen zu senken.
Ziel des Aktionstags war es, das Bewusstsein für mehr Sicherheit zu schärfen und sicherere Verhaltensweisen bei besonders gefährdeten Verkehrsteilnehmern zu fördern. Angesichts der wachsenden Zahl älterer Radfahrer, die auf E-Bikes umsteigen, unterstreicht die Kampagne die Notwendigkeit eines besseren Schutzes und der Einhaltung der Verkehrsregeln. Die Polizei kündigte an, dass in den kommenden Monaten weitere Sicherheitskontrollen folgen könnten.






