Goslar: Betrugsanrufe, Brand und Gewalt halten Polizei in Atem
In den vergangenen Tagen haben mehrere Vorfälle die Polizei und Rettungskräfte in Goslar in Atem gehalten. Am Donnerstag kam es zu einer Welle betrügerischer „Schock-Anrufe“, während am Freitagmorgen ein Küchenbrand ausbrach. Zudem führen ein Unfallflucht in einem Parkhaus und eine gewalttätige Auseinandersetzung am Wochenende zu weiteren Ermittlungen.
Am Donnerstagnachmittag erhielten mehrere Anwohner im Landkreis Goslar betrügerische Anrufe. Die Täter gaben sich als Ärzte aus und behaupteten fälschlicherweise, ein naher Angehöriger sei schwer erkrankt. Sie forderten sofortige Zahlungen für eine angeblich dringende medizinische Behandlung. In diesen Fällen übergaben jedoch keine Opfer Geld an die Betrüger.
Ein Mazda mit dem Kennzeichen GS wurde zwischen 8:00 und 20:00 Uhr am Mittwoch auf dem Parkplatz der Goslarschen Höfe beschädigt. Das verantwortliche Fahrzeug und dessen Fahrer sind weiterhin unbekannt.
Gegen 8:30 Uhr am Freitagmorgen brach in der Lindenplan ein Feuer in einer Küche aus. Dank des schnellen Handelns von Anwohnern konnten die Flammen noch vor Eintreffen der Feuerwehr gelöscht werden. Die Ursache des Brandes wird weiterhin von den Behörden untersucht.
Zwischen Freitag, etwa 14:00 Uhr, und Samstag, gegen 9:00 Uhr, stahlen Diebe Kupferkabel im Wert von rund 20.000 Euro. Die Kabel wurden aus einem Container auf einem Gewerbegelände in der Straße Im Granetal entwendet.
In den frühen Morgenstunden des Samstags eskalierte ein verbaler Streit in der Marstallstraße zu einer körperlichen Auseinandersetzung. Beteiligt waren ein 22-jähriger Mann aus Salzgitter und ein 17-jähriger Jugendlicher aus Berlin. Nach der gewalttätigen Konfrontation leitete die Polizei ein Strafverfahren ein.
Die Vorfälle führen zu laufenden Ermittlungen der örtlichen Behörden. Der Brand in der Lindenplan wird weiterhin geprüft, während die Unfallflucht in den Goslarschen Höfen und der Kabeldiebstahl noch ungeklärt sind. Im Zusammenhang mit der gewalttätigen Auseinandersetzung am Wochenende werden nun strafrechtliche Schritte eingeleitet.






