Großrazzia in Niedersachsen: 1.000 Cannabispflanzen und 50 Kilo Drogen beschlagnahmt
Julian HerrmannGroßrazzia in Niedersachsen: 1.000 Cannabispflanzen und 50 Kilo Drogen beschlagnahmt
In Niedersachsen haben Ermittler ein großangelegtes Netzwerk zum Handel mit Cannabis aufgedeckt. Im Mittelpunkt der Untersuchungen stehen drei Männer sowie mehrere Standorte, die mit dem Anbau und der Lagerung der Droge in Verbindung gebracht werden. Bei der Razzia beschlagnahmten die Behörden erhebliche Mengen an Betäubungsmitteln.
Die Staatsanwaltschaft Bückeburg und die Polizeiinspektion Rinteln leiten die Ermittlungen. Bei der Durchsuchung eines leerstehenden Einfamilienhauses in Möllenbeck wurden über 1.000 Cannabispflanzen sichergestellt. Die drei Tatverdächtigen – 31, 41 und 50 Jahre alt – sollen den Standort betrieben haben.
Der 41-Jährige, ein albanischer Staatsbürger ohne festen Wohnsitz in Deutschland, wurde bei der Arbeit auf der Anbaufläche angetroffen. Er gilt als Hauptverdächtiger und wurde festgenommen. Nun muss ein Richter entscheiden, ob er in Untersuchungshaft bleibt, da Fluchtgefahr besteht.
Weitere Durchsuchungen förderten in Porta Westfalica ein Cannabis-Lager in einem ehemaligen Restaurant zutage. Dort wurden mehr als 50 Kilogramm der Droge beschlagnahmt. Auch bei der Durchsuchung der Wohnungen der Verdächtigen wurden zusätzliche Beweismittel sichergestellt.
Die Ermittlungen dauern an. Den drei Männern wird illegaler Handel mit Cannabis vorgeworfen. Die Behörden werten weiterhin die bei den Razzien und Durchsuchungen gesicherten Beweise aus.
