Hamburgs große Baustelle: Start der "Grünen Alternativroute" mit Vollsperrung
Greta WernerHamburgs große Baustelle: Start der "Grünen Alternativroute" mit Vollsperrung
Großbaustelle in Hamburg: Start der Arbeiten für die „Grüne Alternativroute“
Dieses Sommer beginnt in Hamburg eine der größten Straßenbaumaßnahmen im Rahmen des Projekts „Grüne Alternativroute“. Die Nordsteimker Straße (K5) wird vom 2. Juli bis zum 12. August 2025 vollständig gesperrt, um den Anschluss der neuen Trasse zu ermöglichen und die notwendige Infrastruktur zu installieren. Die Sperrung markiert eine entscheidende Phase beim Ausbau des nachhaltigen Verkehrsnetzes der Stadt.
Die Vorbereitungen für die Vollsperrung laufen bereits seit Monaten. Bisher wurden Abwasserleitungen, Versorgungsanschlüsse, Beleuchtung, Stützmauern und Bordsteinarbeiten verlegt. Während der Bauarbeiten wird die Nordsteimker Straße an die Alternativroute für Grünen Verkehr (AGR) angebunden und ein Amphibientunnel errichtet.
Umleitungen und Verkehrsführung Der Verkehr wird während der Sperrung über die L 290 und die Dieselstraße umgeleitet. Die AGR selbst wird als Vorrangstrecke für Busse mit eigenen Ampelschaltungen, dichterem Takt und weniger Haltestellen betrieben. Zudem entstehen wichtige Umsteigepunkte, um die Anbindung für Pendler zu verbessern.
Auch die Kreuzung K5/K36/Steinbeker Straße wird umgestaltet und erhält neue Ampelanlagen. Nach Abschluss der Arbeiten wird die bisherige provisorische Zufahrtsstraße zu einem dauerhaften Fuß- und Radweg umgebaut. Der erste Abschnitt der AGR soll bis Sommer oder Herbst 2027 fertiggestellt sein. Bis dahin laufen noch Arbeiten an Entwässerung, Fahrbahndecken, Lärmschutzwällen, Seitenstreifen und Baumpflanzungen.
Ausblick: Bessere Anbindung, mehr Sicherheit, mehr Naturschutz Die Vollsperrung dauert etwas mehr als einen Monat, wobei Ausweichrouten für Autofahrer eingerichtet werden. Nach Fertigstellung profitiert die Region von verbesserten ÖPNV-Verbindungen, sicheren Radwegen und neuen Maßnahmen zum Artenschutz. Das Projekt bleibt damit im Zeitplan für die geplante Inbetriebnahme 2027.
