Josh Sawyer träumt von einem Darklands-Nachfolger – doch das Team zählt mehr
Paul SimonJosh Sawyer träumt von einem Darklands-Nachfolger – doch das Team zählt mehr
Josh Sawyer, Design Director bei Obsidian Entertainment, hat sich zu Traumprojekten und Teamarbeit geäußert. Bekannt für seine Arbeit an Titeln wie Fallout: New Vegas und Pillars of Eternity, legt er bei der Auswahl neuer Projekte mehr Wert auf die Zusammenarbeit als auf den Inhalt selbst.
Besonderes Interesse zeigt Sawyer an der Entwicklung eines geistigen Nachfolgers von Darklands, einem historischen Fantasy-Rollenspiel aus den frühen 1990er-Jahren. Das Original, das im Deutschland des 15. Jahrhunderts spielt, setzte auf Realismus – ein Element, das Sawyer besonders schätzt. Er hat Darklands sogar als Inspiration für seinen Ansatz beim Rüstungsdesign in früheren Projekten genannt.
Trotz seiner Begeisterung räumt Sawyer ein, dass die Marktnachfrage nach einem solchen Spiel ungewiss ist. Schließlich hat er bereits an Spielen gearbeitet, die er sich einst erträumt hatte – darunter ein Dungeons & Dragons-Titel und ein historisches Spiel. Dennoch bleibt die Idee eines vollständigen Darklands-ähnlichen Projekts für ihn reizvoll.
Für Sawyer ist der entscheidende Faktor bei jedem Projekt das Team. Er betont, dass ihm die Zusammenarbeit mit Menschen, die er mag, wichtiger ist als der Inhalt des Spiels selbst. Zwar ist nicht sicher, ob ein geistiger Nachfolger von Darklands auf eine Zielgruppe treffen würde – Sawyers Leidenschaft für das Konzept bleibt jedoch ungebrochen. Sein Fokus liegt jedoch stets auf den beteiligten Personen und nicht allein auf dem Projekt. Dieser Ansatz hat seine Karriere bei Obsidian Entertainment geprägt.
