23 May 2026, 20:04

Jugendkonferenz in Frankfurt: Digitale Kompetenzen und demokratische Teilhabe im Fokus

Stärkung der Medienkompetenz und Bürgerbildung

Jugendkonferenz in Frankfurt: Digitale Kompetenzen und demokratische Teilhabe im Fokus

Vertreter aus den Landesregierungen ganz Deutschlands trafen sich diese Woche in Frankfurt am Main, um über Jugendpolitik und digitale Herausforderungen zu beraten. Die zweitägige Konferenz, die am Donnerstag und Freitag stattfand, konzentrierte sich auf demokratische Kompetenzen, Medienbildung und die Zukunft junger Menschen in einer zunehmend digitalisierten Welt. Die Teilnehmer verabschiedeten eine zentrale Resolution, die sich mit verantwortungsvollem Umgang in sozialen Medien und dem Schutz von Kindern im Internet befasst.

Die Veranstaltung wurde von Hessens Ministerin für Jugend und Soziales, Heike Hofmann, geleitet. Bundesfamilienministerin Karin Prien nahm ebenfalls teil. Minister und Senatoren aller Bundesländer diskutierten, wie die Unterstützung für junge Menschen in digitalen wie analogen Lebensbereichen verbessert werden kann.

Die zentrale Resolution mit dem Titel „Kinder und Jugendliche in den Mittelpunkt: Kompetenzen für eine digitale Welt – Kompetenzen für Demokratie und Zukunft“ forderte eine bessere Aufklärung über die Risiken sozialer Medien. Prien betonte, dass Bund und Länder gemeinsam zuverlässige Angebote für Jugendliche schaffen müssten. Sie unterstrich die Notwendigkeit hochwertiger und flächendeckender Unterstützungsstrukturen in ganz Deutschland.

Berlins Senatorin für Bildung, Jugend und Familie, Katharina Günther-Wünsch, argumentierte, dass Medienkompetenz und demokratische Bildung essenziell für gesellschaftliche Teilhabe seien. Diese Fähigkeiten seien entscheidend, damit junge Menschen ein selbstbestimmtes Leben führen könnten. Diana Stolz, Hessens Ministerin für Familie, setzte sich unterdessen für sichere digitale Räume und stärkere digitale Kompetenzen bei Eltern und Kindern ein.

Die Ministerin für Bildung und Kultur des Saarlandes, Christine Streichert-Clivot, unterstützte die Forderung nach wirksamem Schutz und echter Mitbestimmung. Sie bestand darauf, dass Kinder und Jugendliche Zugang zu verlässlicher Bildung haben müssten – ob online oder offline. Hofmann hob zudem die Bedeutung hervor, junge Menschen in die Regulierung sozialer Plattformen einzubeziehen und die Sprachbildung zu fördern.

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Schon vor der Konferenz hatten Jugendliche eine stärkere Mitsprache bei sie betreffenden politischen Entscheidungen gefordert. Auf der Tagesordnung stand auch das Gesetz zur Weiterentwicklung der Qualität in der Kindertagesbetreuung (Kita-Qualitätsentwicklungsgesetz), wobei mehr Investitionen in die Kinder- und Jugendhilfe angemahnt wurden.

Die Konferenz endete mit einem klaren Fokus auf die Stärkung digitaler Kompetenzen, den Schutz junger Menschen im Netz und die Sicherstellung ihrer Mitwirkungsmöglichkeiten in der Politik. Die verabschiedete Resolution skizziert Schritte für eine bessere Medienbildung und demokratische Teilhabe. Nun liegt es an den Verantwortlichen in den Bundesländern, diese Zusagen in konkrete Maßnahmen umzusetzen.

Quelle