08 May 2026, 04:03

Ketteler-Krankenhaus in Offenbach bleibt dank DRK-Übernahme erhalten

Schwarz-weißer Architekturplan des Rosenhof Hospitals in Hamburg, Deutschland, mit detaillierten Grundrissen und beschrifteten Räumen, Gängen und umfangreicher Verdrahtung.

Ketteler-Krankenhaus in Offenbach bleibt dank DRK-Übernahme erhalten

Ketteler-Krankenhaus in Offenbach bleibt nach neuer Vereinbarung mit dem DRK Offenbach erhalten

Das Ketteler-Krankenhaus in Offenbach wird nach einer neuen Einigung mit dem Deutschen Roten Kreuz (DRK) Offenbach weiterbetrieben. Die Vereinbarung sichert den langfristigen Fortbestand der Einrichtung und erhält über 900 Arbeitsplätze. Der Eigentumsübergang soll bis Ende 2026 vollzogen werden, vorbehaltlich der formalen Genehmigungen und einer Schuldenumstrukturierung.

Die Klinik mit 310 Betten stand vor der Übernahme vor einer ungewissen Zukunft. Wichtige Abteilungen wie Chirurgie, Innere Medizin und Geriatrie werden unter der Leitung des DRK weitergeführt. Auch die gynäkologische Abteilung bleibt bestehen und spezialisiert sich weiterhin auf Urogynäkologie, onkologische Versorgung und Brustkrebsbehandlung.

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Allerdings wird die Geburtshilfe zum 30. Juni 2026 geschlossen. Der Insolvenzplan, der im Mai erarbeitet werden soll, muss noch die Zustimmung des Gerichts und der Gläubiger erhalten, bevor die Übernahme abgeschlossen werden kann.

Dietmar Eine, der aktuelle Geschäftsführer des Krankenhauses, bezeichnete die Vereinbarung als tragfähige Lösung für den Erhalt der Einrichtung. Doru Somesan, Geschäftsführer des DRK Offenbach, betonte die Bedeutung des Krankenhauses für die regionale Gesundheitsversorgung. Das unterzeichnete Investorenabkommen markiert einen wichtigen Schritt zur Sicherung des Betriebs.

Mit der Übernahme werden die Schulden des Krankenhauses umstrukturiert, sodass der DRK-Kreisverband Offenbach die volle Kontrolle übernehmen kann. Die meisten medizinischen Leistungen bleiben erhalten, doch die Geburtshilfe wird im nächsten Jahr geschlossen. Ziel der Vereinbarung ist es, die Stabilität der Einrichtung zu gewährleisten und die essenzielle Gesundheitsversorgung in der Region aufrechtzuerhalten.

Quelle