Klärwerk setzt auf Solarstrom und spart 60.000 kg CO₂ pro Jahr
Ein kommunales Klärwerk hat auf fünf seiner Dächer eine neue Photovoltaikanlage installiert. Das mit Unterstützung regionaler Fördermittel umgesetzte Projekt soll die Stromkosten senken und den CO₂-Ausstoß verringern. Ein beträchtlicher Teil des Energiebedarfs der Anlage wird künftig vor Ort gedeckt.
Die Solaranlage besteht aus 349 Modulen mit einer Gesamtleistung von 134 Kilowatt-Peak (kWp). Sobald sie voll in Betrieb ist, wird sie voraussichtlich jährlich rund 120.000 Kilowattstunden Strom erzeugen. Der gesamte produzierte Strom wird direkt vom Klärwerk genutzt.
Umgesetzt wurde das Projekt von Greenty, einem Unternehmen für erneuerbare Energien. Die finanzielle Förderung übernahm die Wirtschaft- und Infrastrukturbank Hessen (WiBank), die die Initiative mittrug. Laut Schätzungen der Verantwortlichen wird die Anlage den jährlichen Stromverbrauch des Werks um zehn Prozent reduzieren.
Neben den Kosteneinsparungen vermeidet die Anlage zudem jährlich etwa 60.000 Kilogramm CO₂-Emissionen. Dies passt zu den übergeordneten Bestrebungen, kommunale Infrastrukturen nachhaltiger zu gestalten.
Die neue PV-Anlage liefert nicht nur sauberere Energie, sondern senkt auch die Betriebskosten. Mit einer über zehn Jahre anhaltenden Reduzierung von Stromverbrauch und Emissionen setzt das Klärwerk ein Beispiel für vergleichbare Einrichtungen. Das Projekt zeigt, wie regionale Fördergelder konkrete Schritte hin zu mehr Nachhaltigkeit unterstützen können.