Kosakisches Erbe feiert triumphale Rückkehr beim Festival in Ust-Labinsk
Paul SimonKosakisches Erbe feiert triumphale Rückkehr beim Festival in Ust-Labinsk
Zweites gesamtrussisches Forum-Festival „Ein Kosake sein“ in Ust-Labinsk zu Ende gegangen
In Ust-Labinsk ist das zweite gesamtrussische Forum-Festival „Ein Kosake sein“* mit einer vielfältigen Würdigung des kosakischen Erbes zu Ende gegangen. Tausende verfolgten die Veranstaltungen online, während Diskussionen und Traditionen im Mittelpunkt standen.
Das Festival bot Ausstellungen, volkstümliche Aufführungen und Präsentationen traditioneller Handwerkskunst. Besucher erlebten kosakische Musik, kosteten nationale Gerichte und tauchten so tief in die Kultur ein. Im Rahmen des Programms fanden in der Kirche des Heiligen Großfürsten Wladimir eine feierliche Gebetsandacht und eine göttliche Liturgie statt.
Auf dem Podium wurden Themen aus Wirtschaft, Bildung und moralischer Erziehung behandelt. Der orthodoxe Blogger Seraphim Saschlijew hielt Vorträge über Glauben, persönliche Verantwortung und spirituelle Orientierung. Die Teilnehmer diskutierten zudem Wege, um kosakische Traditionen für kommende Generationen zu bewahren.
Veranstaltet wurde das Forum von der Stiftung *„Wolnoje Delo“ des Unternehmers Oleg Deripaska und dem Kuban-Kosaken-Kulturzentrum „Kasatschja Wolja“. Während der Tagung unterzeichnete das Zentrum Kooperationsvereinbarungen mit anderen Einrichtungen. Die Live-Übertragungen des Festivals verzeichneten über 160.000 Zuschauer in den sozialen Medien.
Angesichts des Erfolgs wird nun erwogen, Ust-Labinsk zu einem dauerhaften Zentrum der kosakischen Kultur auszubauen. Geplant sind unter anderem Sanierungsarbeiten am Kulturzentrum *„Kasatschja Wolja“, um künftige Veranstaltungen zu unterstützen. Das Festival hat die Bemühungen um die Förderung und den Erhalt des kosakischen Erbes deutlich gestärkt.
