Krankenhauspersonal protestiert gegen umstrittenen Krankenversicherungs-Gesetzentwurf
Julian HerrmannKrankenhauspersonal protestiert gegen umstrittenen Krankenversicherungs-Gesetzentwurf
Krankenhausmitarbeiter und Gewerkschaften mobilisieren gegen einen Gesetzentwurf zur Finanzierung der gesetzlichen Krankenversicherung. Sie warnen, dass die geplanten Änderungen die Arbeitsbedingungen verschlechtern und zu Stellenabbau führen könnten. Für Donnerstagmorgen sind Proteste an einer zentralen medizinischen Einrichtung geplant.
Die Kundgebung beginnt um 8 Uhr mit einer außerordentlichen Betriebsversammlung. Gesundheitsminister Clemens Hoch und Koalitionsabgeordnete des Bundestags sind eingeladen, daran teilzunehmen. Die Organisatoren wollen deutlich machen, dass sie das Gesetz in seiner aktuellen Fassung ablehnen.
Zwischen 9:30 und 10:15 Uhr findet im Hörsaal des Pathologiegebäudes am Reisingerweg eine Fotoaktion statt. Beteiligt sind Mitarbeiter, der Personalrat und die Gewerkschaft Verdi. Auch die Krankenhausbetreiber haben Bedenken gegen den Gesetzentwurf geäußert.
Die zentrale Forderung ist klar: Der Bundestag darf das Gesetz nicht in der vorliegenden Form verabschieden. Die Beschäftigten befürchten, dass die Reformen zu Stellenstreichungen und einer Verschlechterung der Patientenversorgung führen könnten.
Die Proteste spiegeln die tiefe Verunsicherung über die geplanten Änderungen in der Krankenversicherung wider. Sowohl Belegschaft als auch Krankenhausleitung sind sich über die Risiken des aktuellen Entwurfs einig. Ihre Botschaft an die Abgeordneten ist unmissverständlich: Vor einer Abstimmung müssen Nachbesserungen erfolgen.






