17 March 2026, 10:05

Kriminalität in Hannover erreicht 2025 zweittiefsten Stand seit zehn Jahren

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Weniger Straftaten in der Region Hannover gemeldet - Kriminalität in Hannover erreicht 2025 zweittiefsten Stand seit zehn Jahren

Kriminalität in der Region Hannover sinkt 2025 deutlich auf zweittiefsten Stand seit einem Jahrzehnt

Im Jahr 2025 ist die Kriminalität in der Region Hannover spürbar zurückgegangen und erreichte den zweittiefsten Stand der letzten zehn Jahre. Die Polizei registrierte 103.478 Straftaten – ein Rückgang um 6,42 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Als Gründe für diese Entwicklung gelten Fortschritte in der öffentlichen Sicherheit und verstärkte Maßnahmen der Strafverfolgung.

Die Gesamtzahl der erfassten Straftaten sank von 110.575 im Jahr 2024 auf 103.478 im Jahr 2025. Damit verzeichnet die Region einen der niedrigsten Werte des Jahrzehnts. Auch in ganz Niedersachsen, wo Hannover liegt, ging die Kriminalität um 4,28 Prozent zurück – im Schnitt wurden 6.329 Delikte pro 100.000 Einwohner verzeichnet.

Besonders auffällig war 2025 der Rückgang bei Gewalt- und Messerangriffen. Auch häusliche Gewalt wurde seltener angezeigt, was insgesamt zu einer verbesserten Sicherheitslage beitrug. Dennoch stieg die Zahl der Opfer leicht an, wobei die Behörden keine genauen Gründe für diesen Anstieg nannten.

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Die Aufklärungsquote lag bei 61,14 Prozent und war damit höher als in den Vorjahren. Die Zahl der Tatverdächtigen ging auf 41.388 zurück, wobei etwa 57 Prozent die deutsche Staatsbürgerschaft besaßen. Rund 75 Prozent der Verdächtigen waren männlich, und etwa 81 Prozent waren 21 Jahre oder älter.

Obwohl der Bericht keine direkten Vergleiche mit anderen deutschen Großstädten wie Berlin oder Hamburg zog, deuten die regionalen Trends auf eine positive Entwicklung der Kriminalitätsrate hin.

Fazit: Weniger Straftaten, höhere Aufklärungsquote, Rückgang bei Gewaltdelikten Die Region Hannover verzeichnete 2025 weniger Straftaten, eine gestiegene Aufklärungsquote und einen Rückgang bei Gewaltverbrechen. Die Daten spiegeln eine stabilere Sicherheitslage wider, auch wenn der leichte Anstieg der Opferzahlen weiter untersucht wird. Die Behörden beobachten die Entwicklungen weiterhin im Rahmen ihrer Bemühungen, die öffentliche Sicherheit langfristig zu gewährleisten.

Quelle