Kriminalstatistik 2025: Nichtdeutsche stark überrepräsentiert bei Gewaltdelikten
Julian HerrmannKriminalstatistik 2025: Nichtdeutsche stark überrepräsentiert bei Gewaltdelikten
Im Jahr 2025 stellten Menschen ohne deutsche Staatsangehörigkeit zwar knapp 15 Prozent der Bevölkerung Deutschlands, machten jedoch 42,9 Prozent der Tatverdächtigen bei Gewaltdelikten aus. Der AfD-Abgeordnete Martin Hess kritisierte die Situation als untragbar und behauptete, das Land sei zu einer „Komfortzone“ für nicht integrationswillige Straftäter geworden.
Die Daten zeigen unterschiedliche Raten von Wiederholungstatverdächtigen, aufgeschlüsselt nach Staatsangehörigkeit. Bei deutschen Staatsbürgern standen 8,2 Prozent unter dem Verdacht, erneut eine Gewalttat begangen zu haben, 1,8 Prozent wurden dreimal und 0,8 Prozent vier- bis fünfmal verdächtigt.
Bei Nichtdeutschen lagen die Werte deutlich höher. Tunesische Tatverdächtige wiesen die höchsten Wiederholungsraten auf: 16,4 Prozent standen unter dem Verdacht einer zweiten Tat, 6 Prozent einer dritten. Bei marokkanischen Verdächtigen waren es 15 Prozent mit einem zweiten und 5,3 Prozent mit einem dritten Tatvorwurf. Afghanische Tatverdächtige verzeichneten 10,7 Prozent mit einem zweiten und 2,4 Prozent mit einem dritten Verdacht.
Bei syrischen Tatverdächtigen lagen die Werte bei 10,3 Prozent für eine zweite und 3 Prozent für eine dritte Straftat. Ukrainische Verdächtige wiesen mit 8,3 Prozent (zweiter Verdacht) und 1,7 Prozent (dritter Verdacht) die niedrigsten Raten unter den Nichtdeutschen auf.
Hess warf den etablierten Parteien vor, ideologische Ziele über die öffentliche Sicherheit zu stellen. Er verwies zudem auf den Fall Islam El M., einen in Deutschland geborenen, verurteilten Gruppenvergewaltiger, der trotz deutschen Passes während des Prozesses einen Dolmetscher benötigte.
Die Statistiken belegen eine deutliche Überrepräsentation von Nichtdeutschen unter den Tatverdächtigen bei Gewaltdelikten. Hess’ Äußerungen spiegeln Bedenken hinsichtlich Integration und Rückfallkriminalität wider. Die Daten liefern eine faktische Grundlage für die anhaltende Debatte über Kriminalität und Migration in Deutschland.
