20 March 2026, 04:03

Krypto-Gebühren im Vergleich: Wo Anleger am meisten zahlen müssen

Tortendiagramm, das die Marktkapitalisierungen von Kryptowährungen im Jahr 2016 zeigt, mit Abschnitten für Bitcoin, Ethereum, Litecoin und andere Kryptowährungen auf einem weißen Hintergrund.

Krypto-Gebühren im Vergleich: Wo Anleger am meisten zahlen müssen

Eine neue Studie hat erhebliche Unterschiede bei den Handelsgebühren für Kryptowährungen auf verschiedenen Plattformen aufgedeckt. Forscher des Blockchain Center und von intas.tech analysierten die Kosten bei großen Börsen und stellten deutliche Abweichungen fest. Die Ergebnisse zeigen, wie stark Gebühren die Rendite von Investitionen beeinflussen können – insbesondere für Kleinanleger.

Die Untersuchung konzentrierte sich auf die Round-Trip-Gebühren, also die Kosten für Kauf und Verkauf eines Vermögenswerts, bei mehreren Krypto-Plattformen. Coinbase und Kraken verlangen mit 6,45 % bzw. 5,92 % die höchsten Gebühren. Bitvavo hingegen bietet mit nur 0,53 % die günstigsten Konditionen an, wobei die Kosten kaum je nach Kryptowährung oder Handelsvolumen variieren.

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Trade Republic und N26 liegen im Mittelfeld mit Gebühren von 2,77 % bzw. 4,77 %. Bei Trade Republic kostet ein Bitcoin-Handel über 100 Euro 2,76 %, während bei einem Volumen von 500 Euro die Gebühr auf 2,08 % sinkt. Noch stärker schwanken die Kosten bei Coinbase: Hier fallen für einen Kauf über 100 Euro fast 8 % an Gebühren an.

Wie der Bericht betont, können hohe Gebühren die Gewinne schnell auffressen. Bei einer Gebühr von 5 % muss ein Anleger bereits eine Rendite von 10 % erzielen, um nur die Kosten auszugleichen. Transparente und niedrige Preise sind daher ein entscheidendes Kriterium bei der Wahl der Handelsplattform.

Während traditionelle Neobroker wie Trade Republic in den letzten Jahren ihre Handelsgebühren gesenkt und damit auch kleine Investitionen attraktiver gemacht haben, verlangen viele Krypto-Börsen nach wie vor hohe, intransparente Gebühren – zusätzlich zu großen Spreads zwischen Geld- und Briefkurs.

Die Studie unterstreicht, wie wichtig ein Gebührenvergleich vor dem Handel ist. Plattformen wie Bitvavo bieten deutlich niedrigere Kosten, während andere Anbieter erhebliche Aufschläge verlangen. Für Anleger können diese Unterschiede langfristig einen spürbaren Einfluss auf die Gesamtrendite haben.

Quelle