Kubicki will FDP mit persönlichem Profil bis Mai über fünf Prozent führen
Philipp HuberKubicki will FDP mit persönlichem Profil bis Mai über fünf Prozent führen
Wolfgang Kubicki, der stellvertretende Vorsitzender der FDP, hat ehrgeizige Ziele für seine Partei gesteckt. Bis zum nächsten Mai will er die Umfragewerte der Liberalen auf über fünf Prozent steigern und gleichzeitig ihr öffentliches Image aufpolieren. Seine Kandidatur für den Parteivorsitz hat bereits neues Interesse an der freidemokratischen Bewegung geweckt.
Kubicki ist überzeugt, dass sein Führungsanspruch die Wahrnehmung der FDP verändert hat. Politische Konkurrenten und Medien betrachten die Partei nun wieder als erfolgversprechend. Bei seinen Wahlkampfauftritten zieht er begeisterte Zuschauer an, die auf seine persönliche Art ansprechen.
Er hat deutlich gemacht, dass es ihm nicht darum geht, Henning Höne, den FDP-Landesvorsitzenden in Nordrhein-Westfalen, zu schwächen. Im Gegenteil: Kubicki will ihn stärken und betont, dass es zwischen ihnen keine Konflikte gibt. Selbst innerparteiliche Kritiker dürften ihn unterstützen, denn alle eint ein gemeinsames Ziel: die Wiederbelebung der FDP.
Falls gewählt, plant Kubicki, sein eigenes öffentliches Profil enger mit der Marke der Partei zu verknüpfen. Seiner Meinung nach könnte eine stärkere persönliche Verbindung der FDP helfen, in den kommenden Monaten wieder an Fahrt aufzunehmen.
Der stellvertretende FDP-Vorsitzende drängt auf eine Umfragewende vor den Wahlen im nächsten Jahr. Seine Strategie setzt auf Einheit in der Partei und ein neues Selbstbewusstsein. Sollte sein Ansatz Erfolg haben, könnte sich die politische Position der FDP spürbar verbessern.






