Kubota verlagert Traktorenproduktion nach Polen – weniger Entlassungen als befürchtet
Paul SimonKubota verlagert Traktorenproduktion nach Polen – weniger Entlassungen als befürchtet
Kubota verlagert einen Teil seiner Traktorenproduktion von Deutschland nach Polen – damit fallen weniger Arbeitsplätze weg als zunächst befürchtet. Das Unternehmen bestätigte den Schritt im Mai 2025; betroffen ist das Werk in Nieder-Roden bei Frankfurt. Zwar werden einige Stellen abgebaut, der Standort selbst bleibt jedoch noch Jahre in Betrieb.
Das Werk in Nieder-Roden, Sitz der Kubota Deutschland GmbH, beschäftigt derzeit rund 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Hier werden Traktoren montiert, Serviceleistungen erbracht und Lagerlogistik betrieben. Noch zu Beginn des Jahres 2024, bevor die Änderungen bekannt gegeben wurden, galt der Standort als zentrales Produktionswerk für den deutschen Markt.
Im März 2026 gab das Unternehmen bekannt, dass nur 42 Arbeitsplätze gestrichen werden – deutlich weniger als die ursprünglich geschätzten 90. Der Abbau hängt mit der Verlagerung der Montage von Kompaktraktoren (bis 60 PS) nach Polen zusammen. Dennoch bleibt das Werk in Nieder-Roden in Betrieb, und seine Zukunft ist mindestens bis Ende 2028 gesichert.
Für die betroffenen Beschäftigten wurde ein Sozialplan aufgelegt, der den Übergang für diejenigen erleichtern soll, die ihren Arbeitsplatz verlieren. Kubota hat die genaue Gesamtzahl der Beschäftigten vor den Änderungen nicht genannt, doch der Abbau beschränkt sich auf die 42 Stellen.
Durch die Verlagerung der Traktorenmontage nach Polen verringert sich die Belegschaft in Nieder-Roden um 42 Personen. Der Standort wird jedoch seine weiteren Aktivitäten – darunter Service und Lagerhaltung – auch künftig fortsetzen. Mit der gesicherten Perspektive bis 2028 bleibt Kubotas Präsenz in Deutschland weitgehend erhalten.