Lehrergehälter: Diese Bundesländer zahlen 2026 am besten – und am schlechtesten
Julian HerrmannLehrergehälter: Diese Bundesländer zahlen 2026 am besten – und am schlechtesten
Lehrergehälter in Deutschland unterscheiden sich je nach Bundesland stark
Da das Bildungssystem in Deutschland Ländersache ist, können die Gehaltsunterschiede zwischen den Bundesländern mehrere hundert Euro pro Monat betragen. Eine aktuelle Auswertung zeigt, welche Bundesländer Lehrkräfte bis 2026 am besten – und am schlechtesten – bezahlen.
Aktuell führt Rheinland-Pfalz die Rangliste mit einem durchschnittlichen Lehrergehalt von 54.000 Euro pro Jahr an. Dicht gefolgt von Hamburg mit 54.200 Euro, während Bayern – oft als gut zahlendes Bundesland wahrgenommen – mit 52.800 Euro nur auf Platz fünf landet. Am unteren Ende der Skala liegt Mecklenburg-Vorpommern mit einem Durchschnittsgehalt von 47.400 Euro.
Auch Sachsen-Anhalt und Thüringen bleiben unter der 50.000-Euro-Marke und zahlen im Schnitt 49.200 Euro bzw. 48.400 Euro. Die Differenz zwischen den Spitzenverdienern und den am schlechtesten bezahlten Lehrkräften ist beträchtlich: Sie beträgt rund 8.700 Euro brutto pro Jahr.
Bis 2026 wird Schleswig-Holstein die Spitzenposition einnehmen und Lehrkräfte durchschnittlich 56.000 Euro zahlen. Diese Entwicklung wird die Gehaltskluft weiter vergrößern, da Mecklenburg-Vorpommern weiterhin das Schlusslicht bleibt.
Die Unterschiede bei den Lehrergehältern spiegeln das dezentrale Bildungssystem Deutschlands wider. Während Schleswig-Holstein in zwei Jahren die höchsten Gehälter zahlen wird, bleibt die Lücke zwischen den best- und den am schlechtesten bezahlten Lehrkräften bestehen. Aktuell führen Rheinland-Pfalz und Hamburg die Gehaltsrangliste an, während andere Bundesländer deutlich zurückliegen.






