12 March 2026, 22:03

Linksextreme greifen Kasseler Kirche wegen Abtreibungsposition an

Eine Schwarz-Weiß-Zeichnung einer Gruppe von Menschen, die vor einer Kirche stehen, mit Häusern und Bäumen im Hintergrund und einem Text unten, der 'Die Hinrichtung der deutschen Kriegsgefangenen' lautet.

Linksextreme greifen Kasseler Kirche wegen Abtreibungsposition an

Freie Evangelische Kirche in Kassel-Ost von linksextremen Aktivisten angegriffen

Eine Freie Evangelische Kirche im Kasseler Stadtteil Ost ist erneut Ziel linksextremer Gewalttaten geworden – diesmal wegen ihrer ablehnenden Haltung gegenüber Abtreibungen. Der jüngste Angriff ereignete sich am 1. März, doch Details wurden erst später bekannt. Damit setzt sich eine Serie von Vandalismus und Protesten gegen die Gemeinde fort, die sich seit Langem gegen Schwangerschaftsabbrüche positioniert.

Bei dem Vorfall warfen die Angreifer Teer gegen die Glasfassade der Kirche und hinterließen Botschaften, die ihr Motiv unmissverständlich machten: die antiabtreibungspolitische Haltung der Gemeinde. Bereits im November 2025 hatten Unbekannte mehrere Fenster eingeschlagen und pro-abtreibungsrechtliche Parolen an die Wände gesprüht.

Die Kirche ist in letzter Zeit wiederholt Ziel von Blockaden und Angriffen geworden. Erst kürzlich war auch die Beratungsstelle ProFemina, die Frauen mit ungewollten Schwangerschaften unterstützt, von einem ähnlichen Vorfall betroffen. Die Spannungen spitzten sich weiter zu, als am 7. März während des Forums für das Recht auf Leben rund 70 Gegenprotestierende vor dem Gebäude zusammenkamen.

Die Demonstranten trugen Transparente mit Aufschriften wie "Wir machen euch die Hölle heiß! Feministisch, antifaschistisch, für reproduktive Gerechtigkeit!" und "Abtreibung legalisieren! Antifeminismus sabotieren! In Kassel und überall!" Die Kirche ist damit zum Kristallisationspunkt der Auseinandersetzungen zwischen Lebensschützern und linksextremen Gruppen geworden.

Die Angriffe verdeutlichen die anhaltenden Konflikte um das Thema Abtreibungsrecht in der Region. Bislang haben die Behörden keine Festnahmen oder weitere Maßnahmen bekannt gegeben. Die Kirche bleibt aufgrund ihrer öffentlichen Positionierung ein bevorzugtes Angriffsziel.

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