Luke Littler kehrt trotz Buhrufe zurück: Kann er die Premier League in Berlin rocken?
Philipp HuberLuke Littler kehrt trotz Buhrufe zurück: Kann er die Premier League in Berlin rocken?
Luke Littler kehrt diese Woche für die Premier League nach Deutschland zurück. Der junge Darts-Star tritt am Donnerstag in Berlin an – obwohl er offen zugibt, dass er es nicht mag, dort zu spielen. Bei seinen bisherigen Auftritten sah er sich mit harter Kritik des lokalen Publikums konfrontiert.
Littlers Verhältnis zu den deutschen Fans war stets angespannt. Beim German Darts Grand Prix 2023 erreichte er zwar das Halbfinale, unterlag dann aber Gian van Veen. Während des Spiels drehte sich die Stimmung gegen ihn, das Publikum buhte ihn lautstark aus.
Selbst bei guter Leistung musste er bereits Feindseligkeiten ertragen. In Hildesheim bei der European Tour wurde er ausgebuht, als er gegen Peter Wright antrat. Erst kürzlich verlor er bei der Europameisterschaft 2025 in Dortmund gegen James Wade.
Der ehemalige BDO-Weltmeister Mark Webster sprach in seinem Podcast Love The Darts über Littlers Rückkehr. Er räumte ein, dass der 17-Jährige in Deutschland nicht zu den Publikumslieblingen gehört, glaubt aber, dass die ablehnende Reaktion der Zuschauer ihn sogar zu besseren Leistungen antreiben könnte. Webster vermutet, dass Littler die negative Energie nutzen könnte, um einen Sieg einzufahren.
In Berlin trifft Littler nun am achten Abend der Premier League auf Stephen Bunting. Das Match wird zeigen, ob er mit der schwierigen Atmosphäre zurechtkommt. Seine bisherigen Auftritte in Deutschland waren von Buhrufen und Niederlagen geprägt – diesmal will er die Reaktion des Publikums in Motivation umwandeln.






