Merz und Montenegro besiegeln enge Wirtschaftskooperation zwischen Deutschland und Portugal
Philipp HuberMerz und Montenegro besiegeln enge Wirtschaftskooperation zwischen Deutschland und Portugal
Bundeskanzler Friedrich Merz und der portugiesische Ministerpräsident Luís Montenegro trafen sich in Berlin, um die Stärkung der wirtschaftlichen Beziehungen zwischen ihren Ländern zu erörtern. Im Mittelpunkt der Gespräche standen Handel, Technologie und Verteidigung – beide Regierungschefs setzten sich für eine vertiefte Zusammenarbeit ein.
Montenegro verwies dabei auf einen Anstieg der portugiesischen Technologieexporte um 150 Prozent im Jahr 2025, der maßgeblich durch deutsche Investitionen vorangetrieben werde. Auch Merz betonte die wachsende Nachfrage nach deutscher IT-Expertise in Portugal und signalisierte damit eine engere Kooperation in der Digitalwirtschaft.
Darüber hinaus loteten die beiden Politiker Möglichkeiten aus, den Handel über die eigenen Grenzen hinaus auszubauen. Sie einigten sich auf die Notwendigkeit neuer Handelsabkommen, um Geschäftschancen mit Drittstaaten zu erweitern. Wirtschaftswachstum bildete einen zentralen Schwerpunkt der Gespräche.
Auch die Verteidigungskooperation spielte eine wichtige Rolle. Merz verwies auf das mögliche portugiesische Interesse am Kauf des deutschen Schützenpanzers Boxer, was die militärische Zusammenarbeit zwischen beiden Ländern festigen könnte.
Im Luftfahrtsektor sah Merz großes Potenzial für Partnerschaften. Er erwähnte eine mögliche Zusammenarbeit zwischen Lufthansa und TAP Air Portugal, die den Luftverkehr und die Logistik stärken könnte. Zudem betonten beide Seiten die Bedeutung des fortlaufenden Austauschs zwischen ihren Digitalisierungsministern, um Fortschritte in Technologie und Innovation voranzutreiben.
Das Treffen endete mit dem klaren Ziel, die wirtschaftlichen und verteidigungspolitischen Verbindungen weiter auszubauen. Der Boom portugiesischer Technologieexporte und die deutsche IT-Kompetenz standen dabei im Fokus. Beide Seiten wollen die Gespräche nun in konkrete Abkommen in den Bereichen Handel, Verteidigung und Luftfahrt umsetzen.






