Monatelange Verkehrschaos: Wiesbaden sperrt wichtige Kreuzung für Bauarbeiten
Philipp HuberMonatelange Verkehrschaos: Wiesbaden sperrt wichtige Kreuzung für Bauarbeiten
Großbaustelle behindert bald Verkehr an der Kreuzung Schiersteiner Straße/Waldstraße in Wiesbaden
Ab sofort wird der Verkehr an der Kreuzung Schiersteiner Straße und Waldstraße in Wiesbaden durch umfangreiche Bauarbeiten beeinträchtigt. Verantwortlich für das Projekt ist die Hessenwasser GmbH, die dort die Trinkwasserleitungen erneuert. Mit Fahrstreifensperrungen, Umleitungen und Verzögerungen müssen Autofahrer und Radfahrer mehr als ein Jahr lang rechnen.
Die Vorbereitungen beginnen bereits am Donnerstag, den 19. März, wenn erste Änderungen an der Verkehrsführung um die Kreuzung herum vorgenommen werden. Nur wenige Tage später, ab Dienstag, dem 24. März, folgen vollständige Sperrungen einzelner Routen.
Ab diesem Datum gilt: - Die Ausfahrt aus der Waldstraße auf die Schiersteiner Straße entfällt komplett. - Auch die Ein- und Ausfahrt von der Waldstraße in Richtung Holzstraße (Dotzheim) wird für alle Fahrzeuge und Radfahrer gesperrt. - Durch den Kreuzungsbereich bleibt jeweils nur eine Spur pro Richtung befahrbar.
Trotz der Einschränkungen können Autofahrer, die stadtauswärts auf der Schiersteiner Straße unterwegs sind, weiterhin in die Waldstraße in Richtung Biebrich abbiegen. Die Arbeiten sind Teil eines größeren Programms – ähnliche Sanierungen der Wasserleitungen laufen bereits auf der Biebricher Allee und der Dotzheimer Straße.
Die Bauarbeiten sollen voraussichtlich bis zum 16. April 2026 andauern, also insgesamt etwa ein halbes Jahr länger als zunächst geplant. Die Behörden warnen vor erheblichen Staus und raten Autofahrern, die Gegend nach Möglichkeit zu meiden. Anwohner werden aufgefordert, den zweiten Stadtring (2. Stadtring) als Ausweichroute zu nutzen.
Langfristig bringt die Erneuerung der Wasserleitungen zwar Verbesserungen mit sich, kurzfristig kommt es jedoch zu erheblichen Behinderungen im Verkehr. Die Einschränkungen bleiben bis Mitte 2026 bestehen und betreffen sowohl Autofahrer als auch Radfahrer. Die Verantwortlichen appellieren an Pendler, ihre Fahrten frühzeitig zu planen und wo möglich auf Alternativrouten auszuweichen.