MTV Wolfenbüttel weicht nach Adersheim aus – Streit um gesperrten Sportplatz
Philipp HuberMTV Wolfenbüttel weicht nach Adersheim aus – Streit um gesperrten Sportplatz
MTV Wolfenbüttel verlegt Training nach Adersheim – Stadt wehrt sich gegen Vorwürfe
Nach der Schließung des Hauptplatzes im Meesche-Sportpark durch die Stadt hat der MTV Wolfenbüttel seine Trainingseinheiten nach Adersheim verlegt. Der Verein warf der Stadt vor, überstürzt gehandelt zu haben, doch die Verwaltung wies jede Schuld von sich und lehnte eine Mitverantwortung für die finanziellen Folgen der Sperrung ab.
Die Stadt hatte für den Platz eine verpflichtende vier- bis fünfwöchige Ruhe- und Sanierungsphase ab dem 8. Juni angesetzt. Laut Angaben der Behörden waren im Mai alle Sportvereine um die Nennung ihrer wichtigsten Termine gebeten worden, doch vom MTV Wolfenbüttel seien keine zuverlässigen Informationen eingegangen.
Trotz der organisatorischen Herausforderungen räumte die Stadt dem Verein bereits ab dem 14. Juli eine vorzeitige Nutzung des Hauptplatzes ein. Zudem betonte sie, dass der Club weiterhin auf Ausweichplätze im Meesche-Sportpark sowie an der Halberstädter Straße zurückgreifen könne.
Die Schließung fiel mit dem Beginn der Vorbereitungen des MTV Wolfenbüttel auf die neue Landesliga-Saison zusammen. In der Folge musste der Verein geplante Testspiele absagen und die erste Mannschaft trainierte stattdessen in Adersheim. Die Stadt forderte vom Verein eine professionellere Kommunikation und bessere Planung, um künftige Konflikte zu vermeiden.
Die Stadt beharrt darauf, dass die Entscheidung allein aus Gründen der Platzpflege getroffen wurde. Der MTV Wolfenbüttel hat seine Pläne zwar angepasst, sieht sich aber mit erheblichen Störungen im Vorbereitungsprogramm konfrontiert. Beide Seiten signalisieren nun, die Zusammenarbeit in Zukunft verbessern zu wollen.
