09 June 2026, 22:03

Nada stellt Weichen für den neuen Welt-Anti-Doping-Code 2027 vor

Nada setzt sich für globale Einheit im Anti-Doping-Kampf ein

Nada stellt Weichen für den neuen Welt-Anti-Doping-Code 2027 vor

Nationale Anti-Doping-Agentur Deutschlands (Nada) stellt Weichen im Kampf gegen Doping

Auf ihrer jährlichen Pressekonferenz hat die Nationale Anti-Doping-Agentur Deutschlands (Nada) zentrale Neuerungen im Kampf gegen Doping vorgestellt. Im Mittelpunkt stand der kommende Welt-Anti-Doping-Code 2027, der globale Standards stärken soll. Die neuen Regelungen treten am 1. Januar 2027 in Kraft und bringen umfassende Updates in den Bereichen Ermittlungen, Governance und Athletenrechte mit sich.

Der überarbeitete Kodex bildet laut Lars Mortsiefer, Vorstandsvorsitzendem und Justiziar der Nada, die Grundlage für die weltweite Harmonisierung der Dopingbekämpfung. Eine der zentralen Änderungen überträgt den Nationalen Anti-Doping-Organisationen (NADOs) die volle Kontrolle über nationale Dopingkontrollen, die Ergebnisverwaltung und disziplinarische Maßnahmen. Damit soll die Durchsetzung effizienter gestaltet und gleichzeitig eine länderübergreifende Einheitlichkeit gewährleistet werden.

Auch der Schutz der Menschenrechte wurde ausgeweitet – mit besonderem Fokus auf den Schutz von Minderjährigen und vulnerablen Personen. Das aktualisierte Regelwerk sieht strengere ethische Richtlinien in Anti-Doping-Verfahren vor.

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Die Nada hat bei der Ausgestaltung der neuen Standards eine Schlüsselrolle gespielt, insbesondere im Bereich Intelligence und Ermittlungen. Die Agentur half dabei, einen internationalen Maßstab für diesen Bereich zu entwickeln, der künftig in einem eigenen regulierten Rahmen agieren wird. Bereits 2026 wird die Nada eng mit den nationalen Sportverbänden zusammenarbeiten, um die Umsetzungen vorzubereiten, und dabei mit internationalen Partnern koordinieren.

Zusammenarbeit bleibt ein zentrales Anliegen, denn wirksame Dopingbekämpfung erfordert abgestimmtes Handeln. Die Nada hat hier bereits Maßstäbe gesetzt, indem sie mit anderen Sektoren zusammenarbeitet, um ermittlungstechnische Verfahren zu verbessern und eine faire sowie effektive Durchsetzung zu gewährleisten.

Der Welt-Anti-Doping-Code 2027 führt strengere Governance-Strukturen, besseren Athletenschutz und klarere Ermittlungsstandards ein. Nationale Behörden übernehmen mehr Verantwortung, während die internationale Zusammenarbeit weiterhin entscheidend bleibt. Die Änderungen markieren einen strukturierten Schritt hin zur Wahrung der Integrität im weltweiten Sport.

Quelle