Neu-Isenburg fragt Bürger: Soll die Tempo-30-Zone auf der Frankfurter Straße bleiben?
Greta WernerNeu-Isenburg fragt Bürger: Soll die Tempo-30-Zone auf der Frankfurter Straße bleiben?
Seit November 2022 gilt auf der Frankfurter Straße in Neu-Isenburg eine testweise Geschwindigkeitsbegrenzung auf 30 km/h. Nun möchte der Stadtrat vor einer endgültigen Entscheidung über die Beibehaltung der niedrigeren Höchstgeschwindigkeit die Meinung der Bürger einholen. Anwohner im betroffenen Bereich erhalten in Kürze einen Fragebogen, um ihre Einschätzung zu der Änderung zu äußern.
Die Umfrage startet am 12. Juli 2023 und richtet sich an Haushalte zwischen der Friedhofstraße/Carl-Ulrich-Straße und der Friedensallee. Die Fragebögen werden per Post verschickt, alternativ kann man auch online antworten. Die Stadt möchte damit Beobachtungen, Meinungen und Erfahrungen der Bürger zur Tempo-30-Zone sammeln.
Die Hochschule Darmstadt wird die eingegangenen Rückmeldungen auswerten und eine fachliche Einschätzung abgeben. Die Ergebnisse der Befragung, kombiniert mit Unfallstatistiken, bilden die Grundlage für die Entscheidung des Stadtrats über die Zukunft der Geschwindigkeitsbegrenzung. In einer abschließenden Abstimmung wird dann entschieden, ob die reduzierte Höchstgeschwindigkeit dauerhaft bestehen bleibt.
Die Umfrageergebnisse und die Fachbewertung werden maßgeblich die Entscheidung des Stadtrats beeinflussen. Bei einer Zustimmung würde die Tempo-30-Regelung auf der Frankfurter Straße dauerhaft eingeführt. Ausschlaggebend sind dabei die Rückmeldungen der Anwohner sowie die während der Testphase gesammelten Sicherheitsdaten.






